Olympischer Geist am Hochschwarzeck

Ramsau: die wagemutigen Skispringer
(15. Februar 2010) - Kamen letzte Woche die Zuschauer in Massen zum traditionellen Skijöring auf das Hochschwarzeck, so trafen sich genau eine Woche später wieder mehr als 1000 Zuschauer, um dem traditionellen Ramsauer Faschings-Skispringen beizuwohnen.

 
  

Bevor das Möbelstück einen Platz im Wohnzimmer einnehmen konnte, musste es erst über die Schanze. Ob die Füße der Couch schon im Flug oder erst bei der Landung im V-Stil auseinandergingen, ist nicht mehr nachweisbar.

Wenn die Quecksilbersäule auch weit unter der Nullmarke stand, so erwärmten sich die begeisterten Zuschauer an Getränken von der Schirmbar. »Ich habe es noch nicht erlebt, dass mir das Pils beim Trinken einfriert«, erklärte Michael Flunk, der alias Dieter Bohlen mit zwei weiteren Kollegen die Jury von »Deutschland sucht den Superstar« nachgespielt hat.
Perfekt organisiert und durchgeführt wurde das Faschings-Skispringen vom MSC Ramsau, der mit Sportveranstaltungen eine jahrzehntelange Erfahrung hat. Die Teilnehmer übertrafen sich nicht nur in ihren Maskierungen, sie zeigten auch außergewöhnliche Leistungen auf den Skiern.
Ein Trio »Langohrhasen« hüpfte gar mit einer echten Coach auf Skiern über die Flugschanze. Auch Zwei- und Dreifachsprünge zauberten die Sportler über den Bakken. Eindeutig im Vordergrund der Veranstaltung stand allerdings die Gaudi und nicht so sehr die erzielte Weite. cw