Einstimmiges Votum für Clemens Wagner

Marktschellenberg: (4. März 2010) - Die Nominierungsversammlung des CSU-Ortsverbandes wurde von 31 Mitgliedern besucht. Alle gaben in geheimer Wahl ihre Stimme für Clemens Wagner ab. Zwar wurde am Dienstagabend im Gasthof »Oberstein« deutlich, dass die örtliche CSU großes Vertrauen in die Fähigkeiten von Clemens Wagner hat, der als 2. Bürgermeister schon über einen längeren Zeitraum die Amtsgeschäfte der Gemeinde führt, doch kam auch die gegenwärtige Situation im Ort zur Sprache, die wohl von übler Nachrede, böswilligen Behauptungen und Diffamierungen überzogen wird. Wagner setzte dem entgegen, dass es zuerst darum ginge, intensiv zu arbeiten zum Wohl von Marktschellenberg. Er wolle sich nicht gleichmachen mit Leuten, die Wahlkampf »unter der Gürtellinie« bevorzugten. »Ich will nicht über die Leute reden, sondern mit ihnen.«

 
  

Clemens Wagner (M.) ist Kandidat der CSU für die Marktschellenberger Bürgermeisterwahl. Er kann auf die vorbehaltlose Unterstützung seiner Partei zählen, auch auf die von Landtagsabgeordnetem Roland Richter (l.) und Altbürgermeister Alfons Kandler.

»Mir liegt nichts ferner, als Wahlkampfreden zu halten«, sagte Clemens Wagner, nachdem die geheime Wahl ein eindeutiges Votum zu seinen Gunsten erbracht hatte. Er habe, sagte Wagner, den Ablauf der letzten vier Monate, die ihn forderten, die gemeindlichen Amtsgeschäfte hauptverantwortlich zu übernehmen, bestimmt nicht so geplant. Nun, nachdem dies durchgestanden sei, wolle er aber auch die anstehende Wahl gewinnen. Dafür trete er an. Nicht wichtig sei ihm dabei, dass sein Name in die Annalen käme.
Er werde nicht dem Wahlkampf seine Haupt-energie widmen, sondern dem Ort. »Es wird Zeit, dass wir uns hinsetzen und wirklich arbeiten. Wir müssen sehen, dass wir gut über die Runden kommen. Das aber geht nur gemeinsam.« Er möchte für alle Marktschellenberger die Zukunft mitgestalten. Marktschellenberg sei ein wunderschöner Ort, für den und seine Menschen es sich lohne, mehr zu arbeiten. »Wir müssen reale Politik machen und dürfen uns nicht in Wunschpolitik verlieren.«
Vorgeschlagen wurde Wagner der Versammlung als Kandidat zur Bürgermeisterwahl am 25. April vom Landtagsabgeordneten Roland Richter, der als Wahlleiter fungierte, unterstützt von Edeltraud Golser und Wolfgang Lochner. Wagner, so Richter, habe gerade in den letzten Wochen bewiesen, dass er das Kreuz und die Kraft habe, hier etwas zu bewegen. Dazu verfüge er über Verbindungen bis hin nach München, die sehr hilfreich für ihn und den Ort seien.
In der anschließenden Diskussion kam das Vertrauen in Clemens Wagner vielfach und deutlich zum Ausdruck. So erklärte Altbürgermeister und Ehrenbürger Alfons Kandler, dass er ohne Wenn und Aber zu Wagner stehe, denn er sei der richtige Mann, die Gemeinde voranzubringen.
Dr. Anneliese Heidegger forderte eine positive Aufbruchstimmung ein. Besucher Marktschellenbergs äußerten oft Entzücken und Anerkennung für das, was sie hier sehen und erleben, während der Einheimische eher mäkelig und überkritisch alles beargwöhne. Positiv, jung und dynamisch solle man sich präsentieren. Sie glaube, Clemens Wagner verfüge über das richtige Handwerkszeug dazu und brauche nun von allen die Unterstützung.
Max Köppl gratulierte zur überzeugenden Wahl, wollte aber auch anmerken, dass im Ort schlecht über Wagner und die ganze CSU geredet werde und wollte wissen, ob da »etwas dran sei«. »Es wird kein leichter Wahlkampf werden«, merkte Peter Wiesent an. Sachlichkeit sollte im Vordergrund stehen, doch man dürfe durchaus auch Emotionen leben. Die Devise müsse sein: »Wagner hat längst bewiesen, dass er es kann - so einen Kandidaten musst du erst einmal finden, lieber Gegner.«
Er habe, sagte Clemens Wagner, zu keiner Zeit diffamiert, wie das derzeit im Ort gesche-he. Er werde das auch nun nicht tun. »Wer sich mit den Schweinen wälzt, wird am Ende selber schmutzig.« Doch wenn er merke, das absichtlich Unwahrheiten und üble Nachrede in Umlauf gebracht würden, werde er dagegen vorgehen.
Landtagsabgeordneter Roland Richter nahm die gegenwärtige gerüchte- und bösartigkeitsschwangere Situation in Marktschellenberg zum Anlass, auf die eigenen Stärken zu verweisen: »Wir machen Wahlkampf für unseren Kandidaten, werden seine Stärken herausstellen und die Zukunftsperspektiven aufzeigen. Wir bleiben auf sachlicher Ebene. Clemens Wagner engagiert sich unheimlich. Wir diffamieren nicht und gehen nicht unter die Gürtellinie, das ist das Niveau von anderen, nicht unseres.« Und Clemens Wagner schloss an: »Wir müssen unsere Energie in die Zukunft investieren. Wenn sich Donner und Rauch verzogen haben, dann sieht man die Wahrheit.«
In der Vorbereitung der Wahl ging übrigens das Licht im Saal aus. Gerade, als das zustimmende Handzeichen für Roland Richter als Wahlleiter gegeben werden sollte. Nach einigen süffisanten Zwischenrufen aus der Finsternis wurde es wieder hell, so dass die CSU, nun wieder gut beleuchtet, mit guter Sicht in die kommenden rund sieben Wochen bis zum Wahltag gehen kann. Dieter Meister