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»Ihr seid einfach sauguad«

Berchtesgaden – Die Jungferninseln, Ghana, Jamaica, Taiwan, Monaco, Israel, Irland – nicht unbedingt die klassischen Wintersport-Destinationen und dennoch bei einer Eissport-Weltmeisterschaft dabei. Die Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaft am Königssee an diesem und am kommenden Wochenende macht's möglich. Am Donnerstagabend sind die Wettkämpfe im Kurgarten in Berchtesgaden offiziell eröffnet worden (wir berichteten kurz). Heute steigt am Nachmittag ab 15.15 Uhr die Entscheidung im Frauenbob, davor bestreiten die Zweierbob-Herren ab 10.30 Uhr ihre ersten beiden Läufe.

  • Moderator Gerhard »Willi« Willmann (l.) im Gespräch mit Titelverteidiger Francesco Friedrich.
  • Die Sanostra Light Drummers bereiten sich auf ihren Auftritt vor.
  • Die Vereinigungsgruppe kam mit ihrer Plattlereinlage bei den Gästen aus aller Welt gut an.
  • Gute Stimmung beim Einmarsch der Nationen.
  • Skeletonfahrerin Anna Fernstädt vom RC Berchtesgaden trug während der Eröffnungsfeier die deutsche Flagge auf die Bühne. (Fotos: Waßmuth)

Bunt und intensiv und kurzweilig hat Weltverbandspräsident Ivo Ferriani aus Italien die IBSF-Weltmeisterschaft im Kurgarten vor mehreren Hundert Besuchern mit wenigen Worten offiziell eröffnet. Alle 36 teilnehmenden Bob- und Skeleton-Nationen wurden von Moderator Willi Willmann in ihren jeweiligen Landessprachen und mit passenden Songs begrüßt. Die Kinder des Talentzentrums Wintersport Berchtesgaden brachten die Fahnen. Die Athleten – soweit bereits angereist – nahmen Aufstellung zwischen den blau angestrahlten Bäumen, vor allem die Bob-Frauen und -Männer. Die meisten Skeletonis kommen erst kommende Woche ins Berchtesgadener Land. Zum Abschluss der Zeremonie durfte »Küken« Anna Fernstädt (20) vom RC Berchtesgaden die schwarz-rot-goldene Flagge auf die WM-Bühne bringen. Die bereits anwesenden Bob- und Skeleton-Weltmeister aus dem Vorjahr gaben anschließend ihre Pokale zurück.

Andreas Trautvetter, Präsident des Bob- und Schlittenverbandes Deutschland, drückte seine Vorfreude auf die Rennen aus. Landrat Georg Grabner lobte nicht nur die erfolgreiche deutsche Mannschaft, sondern das gesamte Team drumherum: »Was ihr hier in der kurzen Zeit geleistet habt, ist großartig. Ihr seid einfach sauguad.«

Im Show-Programm traten die Vereinigten Berchtesgadener Trachtenvereine auf. Der Schuhplattler kam vor allem beim US-amerikanischen Team bestens an – im Kollektiv filmten Steven Holcomb, Olympiasieger von 2010, und Co. mit ihren Smartphones mit. Viel Applaus erhielten die fünf Sanostra Light Drummers mit ihrer faszinierenden Trommel-Licht-Show sowie die Dancefloor Destruction Crew (DDC). Das fränkische Breakdance-Quartett aus Schweinfurt bot eine beeindruckende Tanz-Einlage mit spektakulären Figuren und Sprüngen.

Der erste Abend der Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaft klang mit einem Feuerwerk über den Dächern Berchtesgadens sowie mit einer Party im Kongresshaus musikalisch und kulinarisch an zahlreichen Essens- und Getränkeständen aus. Die »Bayern 1«-Band animierte dabei zum Zuhören und Tanzen. Hans-Joachim Bittner

Quelle: Berchtesgadener Anzeiger

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