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Veranstaltungen in der Max-Aicher-Arena

Inzell – Um die ganzjährige Nutzung der Max-Aicher-Arena als Veranstaltungshalle und des Gasthauses Treibhaus ging es in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. Während der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung haben sich zwar keine Bürger geäußert, aber von Fachbehörden sind einige Stellungnahmen und Anregungen eingegangenen.

  • Die Nutzung der Max-Aicher-Arena als ganzjährige Veranstaltungshalle und ein ganzjähriger Betrieb des Gasthauses Treibhaus wurden vom Inzeller Gemeinderat abgesegnet. (Foto: Wegscheider)

Die Regierung von Oberbayern will zum Beispiel, dass das schalltechnische Gutachten des Büros »Hoock farny Ingenieure« mit der Unteren Immissionsschutzbehörde abgeklärt wird um sicherzustellen, dass den Belangen des Lärmschutzes ausreichend Rechnung getragen wird. Aufgrund des im Süden angrenzenden Landschaftsschutzgebiets beiderseits der Bundesstraße und des im Osten liegenden FFH- und Naturschutzgebiets »Östliche Chiemgauer Alpen« wird um Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde gebeten, um den Belangen des Artenschutzes gerecht zu werden.

Das Staatliche Bauamt Traunstein wies darauf hin, dass sich das Bauvorhaben im Einwirkungsbereich der Straßenemissionen befindet. Eventuelle künftige Lärmsanierungen des Straßenbaulastträgers könne sich der Eigentümer erstatten lassen.

Laut Landesumweltamt liegt die Sportanlage nach der Karte zu Geogefahren am Südostrand in einem Hinweisbereich für Steinschlag. Ob und in welchem Maße dieser Gefährdung bereits Rechnung getragen wurde, ist nicht bekannt.

Die Untere Immissionsschutzbehörde hatte Bedenken, dass die Nachbarschaft beeinträchtigt werden könnte. Ein schalltechnisches Gutachten kam zum Ergebnis, dass tagsüber bei Einhaltung eines Innenpegels von 90 dB(A) die zulässigen Immissionsrichtwerte eingehalten werden. Lärmintensive Veranstaltungen oder auch »leise« Veranstaltungen mit vollständiger Belegung der Parkplätze könnten aber nachts nur an 18 Tagen im Jahr stattfinden. Laut Bauamt des Landratsamts ist für die geplanten Nutzungen ein Baugenehmigungsverfahren nötig. Hier könnten die nötigen Festlegungen erfolgen. Nachdem aber schon in der Bauleitplanung eine Konfliktlösung erfolgen soll, wäre eine Festlegung bereits in der Satzung zielführend. Der Änderungsplan »Sportanlagen See« wird nun von der Gemeinde überarbeitet, aber der Gemeinderat war einstimmig für die Bebauungsplanänderung.

Ein weiterer Punkt war der Bauantrag zur Aufstockung des Wohnhauses mit Ausbau des Dachgeschosses im Anwesen Bauhofstraße 19. Das Bauvorhaben liegt im allgemeinen Wohngebiet, die Vorgaben werden eingehalten. Das Vorhaben ist bauplanungsrechtlich zulässig und wurde einstimmig abgesegnet.

Ebenso ohne Gegenstimme wurde die Änderung des Bebauungsplans »Hausmann« abgesegnet. Der Stall (es gibt keine landwirtschaftliche Nutzung mehr) soll abgebrochen werden, um durch Gebäudeerweiterung Wohnfläche zu schaffen. Die Erweiterung ist mit einer Grundfläche von 165 Quadratmeter vorgesehen (die Abbruchfläche ist 270 Quadratmeter groß). Garagen und Stellplätze werden auf dem Grundstück nachgewiesen. Die Erweiterung soll im beschleunigten Verfahren mit einer verkürzten Auslegung von zwei Wochen erfolgen. hw

Quelle: Traunsteiner Tagblatt

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