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Bayerisch Gmain: Bombendrohung in Bank – 14.03.2017

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Ortsansässiger psychisch kranker Mann droht in Bankfiliale mit angeblicher Bombe in seinem Rollstuhl

Zum ausführlichen Artikel mit UpdatesDrohung in Bank: Roboter sucht nach möglicher Bombe

Bayerisch Gmain – Seit Dienstagvormittag um 10 Uhr hält ein ortsansässiger, offenbar psychisch kranker Mann Polizei, Rotes Kreuz und Feuerwehr in Atem, der in der Bayerisch Gmainer Bankfiliale eine fünfstellige Geldsumme gefordert und eine Bombendrohung ausgesprochen hatte. Der unmittelbare Bereich um das Gebäude, darunter auch die Grundschule, wurden abgesperrt und evakuiert; nun klärt die Polizei mit Spezialisten der Technischen Sondergruppe (TSG) ab, ob wie behauptet tatsächlich in seinem Rollstuhl in der Bank eine Bombe verbaut ist – dazu fährt ein Roboter in die Bank. Der Täter ist bereits in Polizeigewahrsam und wird befragt.

Das Rote Kreuz ist aktuell mit rund 40 Einsatzkräften und zwölf Fahrzeugen an zwei Bereitstellungsräumen südöstlich und nordwestlich der Bank vor Ort, um den Einsatz abzusichern und eventuell nicht mobile Betroffene zu evakuieren, darunter die Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG´n) der BRK-Bereitschaften aus dem gesamten Landkreis und die Sanitätseinsatzleitung mit Unterstützungsgruppe. Die Sanitäter richteten in der Kirche eine Betreuungsstelle für evakuierte Anwohner ein und mussten einen liegenden Anwohner ins Krankenhaus transportieren. Die Freiwillige Feuerwehr leitet den Durchgangsverkehr auf der gesperrten B20 über das Leopolstal um. (BRK BGL)

Fotos: Kilian Pfeiffer / Fotos und Pressemeldung des BRK BGL (Leitner)