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Protest zum Auftakt

Fashion Week in London: Wie politisch wird es?

London: Fashion Week - Fydor Golan
Fydor Golan zeigte einen Mantel in Neon-Bunt. Foto: Alastair Grant Foto: dpa

London (dpa) - Pinkfarbene Sohlen und Pullis mit Monsteraufdruck: Die 65. Fashion Week hat am Freitag in London begonnen. Im Anschluss an die New Yorker Modewoche präsentieren etablierte Modehäuser und Newcomer bis zum 21. Februar ihre Kollektionen.

51 Laufsteg-Shows sind geplant. Aktivistinnen der Tierschutzorganisation Peta demonstrierten am Rande gegen die Verwendung von Tierhäuten in der Mode-Industrie.

Den Anfang machte am Freitag das Label Teatum Jones. Die Schuhe der Models hatten alle pinkfarbene Sohlen, Frauen liefen in Schnür- und Cut Out Heels über den Laufsteg. «Jeder Mensch ist wertvoll. Und mein Wert wird nicht durch mein Aussehen, meine Herkunft oder meinen Geburtsort bestimmt», war dazu ein Sprechgesang zu hören. 

Fyodor Golan zeigte eine besonders farbenfrohe Kollektion. Die Models trugen Jacken, Leggins und eng anliegende Ganzkörperanzüge im knalligen Regenbogenmuster sowie Pullis mit Monsteraufdruck.

Vielleicht wird London, wie vorab schon New York, die Fashion Week vermehrt als Protest-Plattform gegen politische und gesellschaftliche Entwicklungen nutzen. Laut den Organisatoren des British Fashion Councils stammt etwa die Hälfte der Designer aus Großbritannien.

Zu den weiteren Highlights der Modewoche gehören unter anderem House of Holland, Julien McDonald und Versus Versage, die an diesem Samstag ihre Kollektionen vorstellen.

Der Sänger Zayn Malik feiert mit Versus sein Debüt als Designer. Die Labels Hindmarch, Mulberry und Topshop Unique präsentieren am Sonntag. Topshop folgt mit Teilen seiner Kollektion der Entwicklung des Direktkauf-Prinzips.

Fashion Week London