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Gemeinschaftsbild der Gäste mit den Verantwortlichen der Lebenshilfe BGL (v.l.): Dieter Schroll, Michael Heiß, Karl Aicher, Gerdi Nowak, Monika Nowak-Rummel, Bernhard Kern, Maria Abfalter, Hans Eschlberger, Evelyne Aicher, Max Aicher, Joachim Althammer, Andrea Inneberger, Martin Rihl und Rüdiger Lerach. (Foto: privat)

Lebenshilfe erweitert Standort in Adelstetten

Ainring – Die Erweiterung des Lebenshilfe-Wohnhauses für Menschen mit komplexer Beeinträchtigung am Standort in Adelstetten wurde den Spendern bei einem kleinen Empfang vorgestellt. Das seit 2003 bestehende Wohnhaus in Adelstetten mit 18 Plätzen wurde um sechs weitere Wohnplätze sowie um Tagesstättenräume für ältere Bewohner des Hauses und externe Tagesgäste erweitert.


Die Lebenshilfe nutzte die Gelegenheit, sich bei den Spendern zu bedanken. Der Vorsitzende der Lebenshilfe Berchtesgadener Land Hans Eschlberger begrüßte Landrat Bernhard Kern auch in seiner Funktion als Vorsitzender des Stiftungsrates der Berchtesgadener Landesstiftung sowie als Vertreter der St. Leonhards-Stiftung und der Willi-Althof-Stiftung München. Auch der Organisator der Edelweiß-Classic und langjährige Unterstützer der Lebenshilfe Joachim Althammer und die Eheleute Max und Evelyne Aicher sowie Michael Heiß waren gekommen.

Hans Eschelberger freute sich sehr, »diese wichtige und notwendige Erweiterung des Angebots der Lebenshilfe« präsentieren zu dürfen. Ohne eine Vielzahl an Spendern und Unterstützern wäre eine Maßnahme wie diese nicht realisierbar gewesen, sagte er.

Der Geschäftsführer der Lebenshilfe Dieter Schroll berichtete über den Verlauf der Baumaßnahme und informierte über die Kosten. Annähernd 1,7 Millionen Euro wurden für die Erweiterung und für die Ausstattung, inklusive eines Rollstuhlgerechten Busses mit Hebebühne, aufgewendet. Die Arbeiten konnten alle von Firmen aus der Region ausgeführt werden, so bleiben auch die Fördergelder der öffentlichen Hand in der Region.

Die Regierung von Oberbayern und der Bezirk Oberbayern unterstützten diese Maßnahme mit insgesamt 1 060 500 Euro, über 600 000 Euro musst die Lebenshilfe aus eigenen Mitteln aufbringen.

Der Bereichsleiter Wohnen und Fördern Martin Rihl und die Leiterin des Standortes Andrea Inneberger stellten als fachlich zuständige Führungskräfte anschaulich dar, welche Leistungen in diesem Haus für die Bewohner und die künftigen Tagesgäste erbracht werden. Mit zahlreichen Beispielen aus dem Alltag wurde den Gästen die Unterstützungsarbeit für die Hausgemeinschaft vermittelt. Insbesondere die Einbeziehung der schwerst- und mehrfachbehinderten Menschen in die Alltagsaufgaben des Hauses beeindruckte die anwesenden Gäste. Bei einem Rundgang durch das Haus konnten sich die Besucher von der individuellen Ausstattung der Zimmer und von der ansprechenden Gestaltung der Gemeinschafts- und Tagesstrukturräume überzeugen.

Bei einem gemeinsamen Frühstück informierten sich die Gäste im Anschluss über die Arbeit der Lebenshilfe insgesamt und insbesondere am Standort in Adelstetten.

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