Karlsgymnasiasten kümmern sich um den Verkehr: Schüler entwickeln Konzept
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Foto: Stadt Bad Reichenhall

Karlsgymnasiasten kümmern sich um den Verkehr: Schüler entwickeln Konzept

Bad Reichenhall – Im Rahmen eines P-Seminars haben mehrere Schüler der Oberstufe jüngst dem Reichenhaller Oberbürgermeister Dr. Christoph Lung einen konkreten Vorschlag zur Verkehrsberuhigung der Salzburger Straße übergeben. Lehrer Eduard Spielbauer, der die AG leitet, machte dabei deutlich, dass Maßnahmen aus seiner Sicht notwendig sind. Ziel der AG ist, die Schulwege so sicher zu gestalten, dass mehr Schüler Fahrradfahrer werden wollen und weniger Eltern sich als „Schultaxi“ betätigen.


Die Schüler des P-Seminars rund um Lukas Karrer haben sich Gedanken zur Verkehrssituation rund um ihre Schule gemacht und dabei festgestellt, dass vor allem Dauerparker die Situation erschweren. Sie schlagen darum ganz konkret vor, ein auf den Zeitraum zwischen werktäglich 12 Uhr und 13 Uhr begrenztes Parkverbot zwischen der Einmündung Hubertusstraße in die Salzburger Straße und dem Ende der Friedhofsmauer gegenüber der Förderschule zu schaffen. Die Schüler versprechen sich davon, dass sich die angespannte Parkplatzsituation für Anrainer und Einheimische entspannen könnte.

Für den Vorschlag, der als „Petition“ überschrieben ist, haben sich die Karlsgymnasiasten Unterstützung gesucht und diese auch gefunden: Mitzeichner sind für das Katholische Pfarramt St. Zeno Stadtpfarrer Markus Moderegger, für die Maria-Ward-Realschule Schulleiterin Ruth Schliebs, für das Karlsgymnasium Direktor Reiner Dieckmann und für das Sonderpädagogische Förderzentrum die stellvertretende Schulleiterin Andrea Herbst.

Oberbürgermeister Dr. Christoph Lung sagte zu, das Schreiben an die Stadträte weiterzugeben und eine ergebnisoffene Prüfung durch das Ordnungsamt in die Wege zu leiten. Lung würdigte das Engagement der Schüler und bot an, auch selbst für eine Ortseinsicht zur Verfügung zu stehen. Im Übrigen verwies er auf die Überlegungen der Stadt, in dem Bereich zwischen der Adolf-Schmid-Straße und der Barbarossastraße eine verkehrliche Untersuchung durchführen zu lassen, da aus seiner Sicht eine nur punktuelle Betrachtung nicht hilfreich sei.

fb/red