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Das Stadtwappen als Geschenk zum Jubiläum übergab (v.r.) Oberbürgermeister Dr. Christoph Lung an die Klinikleitung Siegbert Heyen (Kaufmännischer Direktor), Dr. Gabriele Schwarzl (Medizinische Direktorin) und Dr. Gerhard Harttmann (Chefarzt Orthopädie). (Foto: privat)

Klinik Bad Reichenhall feiert

Bad Reichenhall – Die Klinik Bad Reichenhall (KBR) der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Bayern Süd hat ihr 70-jähriges Bestehen gefeiert. Oberbürgermeister Dr. Christoph Lung, Landrat Bernhard Kern, Vertreter des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales (StMAS) und der DRV Bayern Süd gratulierten stellvertretend der Klinikleitung um die Medizinische Direktorin Dr. Gabriele Schwarzl, den Kaufmännischen Direktor Siegbert Heyen und den Chefarzt Dr. Gerhard Harttmann zum runden Jubiläum.


Ivor Parvanov, alternierender Vorsitzender des Vorstands der DRV Bayern Süd, lobte in seiner Rede die Klinik Bad Reichenhall als »Schmuckstück« der DRV Bayern Süd aufgrund ihres stimmigen Gesamtpakets aus Ärzten, Pflegern und Therapeuten sowie dem attraktiven Umfeld in der Kurstadt. Er sicherte zu, dass die Selbstverwaltung der Klinik auch künftig den Rücken stärken und sich für die passenden Bedingungen einsetzen werde.

Siegbert Heyen nahm die Festgäste mit auf eine Reise durch die bewegte Geschichte des Hauses. Zuerst als »Kurheim Trausnitz« bekannt, war die Klinik am 1. Februar 1952 zur Behandlung von Lungenkranken mit einer noch sehr begrenzten Kapazität von 40 Patienten in Betrieb genommen worden. Die wachsende Beliebtheit machte im Laufe der Jahre zahlreiche Erweiterungen und Modernisierungen des Komplexes notwendig.

Heute verfügt die Klinik über 269 Betten und beschäftigt knapp 200 Mitarbeiter. Heyen unterstrich: »Die Anforderungen und Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie, aber auch die Erwartungen der Patienten an die Standards der Unterbringung haben sich ständig weiterentwickelt. Wir haben Schritt gehalten und sind heute eine moderne Rehaklinik im Berchtesgadener Land, die sich im bundesweiten Vergleich sehen lassen kann.«

Besonders während der Coronapandemie war die Klinik aufgrund ihres pneumologischen Schwerpunkts gefordert. Sie nahm Covid-Patienten stationär auf und entlastete dadurch Krankenhäuser in der Region. Seither bietet sie neben Heilverfahren für Atemwegserkrankungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates auch Rehabilitationen für Post-Covid-Patienten an. fb