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Der scheidende Präsident Matthias Roth (2.v.l.) mit Clubsekretär Hubert Graßl (l.), die neue Präsidentin Marie-Louise Schäfer und Clubsekretär Peter Adamek. (Foto: privat)

Neue Präsidentin des Rotary Clubs Bad Reichenhall-Berchtesgaden

Bad Reichenhall/Berchtesgaden – Mit Marie-Louise Schäfer leitet im kommenden rotarischen Jahr erstmals eine Frau die Geschicke des Rotary Clubs Bad Reichenhall-Berchtesgaden.


Die Amtseinführung fand im »Bergrestaurant Predigtstuhl« in Bad Reichenhall statt. Ein Quartett, das Norbert Egger leitete, begleitete die Zeremonie musikalisch.

Zunächst ließ der bisherige Präsident, Matthias Roth, die Highlights seiner Präsidentschaft 2022/23 Revue passieren und erläuterte das soziale Engagement des Clubs im vergangenen Jahr. Matthias Roth sprach auch die nicht immer so gut besuchten ClubTreffen an. Er suchte nach Gründen und vermutet, dass einige Mitglieder nach einem arbeitsreichen Tag die Couch dem Meeting vorziehen.

Der scheidende Präsident dankte in weiterer Folge den weiteren Vorstandsmitgliedern und Funktionsträgern, die ihn in seiner Amtszeit unterstützen. Er überreichte ihnen kleine Geschenke. Zum Abschluss sagte Matthias Roth, dass der Club die Kraft für sein Engagement aus der Gesamtheit seiner Mitglieder schöpfe und von der gemeinsamen Anstrengung aller getragen werde.

Die anwesenden Club-Mitglieder zeigten dem bisherigen Präsidenten ihre Wertschätzung mit Applaus.

Dann wurde die Amtszeit der neuen Präsidentin, Marie-Luise Schäfer, wortwörtlich eingeläutet mit einer eigens gravierten Tischglocke. Mit der Glocke wird Marie-Louise Schäfer während ihrer Amtszeit im kommenden Jahr jedes Meeting stilecht einläuten und beschließen. Sie bekam auch die Rotarynadel »President«. Marie-Louise Schäfer ist dreifache Mutter, lebt in Bayerisch Gmain und arbeitet als selbstständige Trainerin. Sie bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen. Dann reichte sie ein Kletterseil durch, das den starken Zusammenhalt des Clubs sichtbar machen und auf das Netzwerk der Rotarier auf der ganzen Welt hinweisen sollte. Die neue Präsidentin, die schon einmal Präsidentin des Rotary Clubs München-Residenz war, will das kommende Jahr unter das Motto »Verbinden – Verbinden – Verbinden« stellen. Sie orientiert sich an den Leitfragen von Rotary: »Ist es wahr? Ist es fair für alle Beteiligten? Wird es Freundschaft und guten Willen fördern? Wird es dem Wohl aller Beteiligten dienen?« Sie will sich um eine Club-Partnerschaft mit einem Club in Italien bemühen. In bester Club-Tradition wurden bei der Versammlung auf dem Predigtstuhl Spenden für einen bestimmten Zweck gesammelt – für das Krankenhaus in Ghana. Mit einem gemeinsamen Essen klang der Abend harmonisch aus. fb