Zwei Einsätze für die Feuerwehr und das BRK: Elf Betroffene nach Pfefferspray Freisetzung
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Foto: Leitner, BRK BGL
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Zwei Einsätze für die Feuerwehr und das BRK: Elf Betroffene nach Pfefferspray-Freisetzung

Bad Reichenhall – Intensiv gefordert waren am Freitagabend, 27. Mai, vor allem die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bad Reichenhall und der BRK-Bereitschaften des Roten Kreuzes.

Die Leitstelle Traunstein schickte gegen 20.50 Uhr zunächst die Freiwillige Feuerwehr Bad Reichenhall und das Rote Kreuz mit dem Einsatzleiter Rettungsdienst und einem Rettungswagen aus Berchtesgaden in die Reichenbachstraße. Da alle anderen regulären Rettungsmittel in der näheren Umgebung bereits bei Notfällen gebunden waren, alarmierte die Leitstelle zur Spitzenabdeckung zusätzlich die Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG´n) der BRK-Bereitschaften Ainring und Bad Reichenhall. Das Rote Kreuz musste vor Ort insgesamt elf Betroffene nach der Freisetzung von Pfefferspray mit Reizungen an den Schleimhäuten und Atemwegen ambulant untersuchen und versorgen. Ins Krankenhaus musste niemand. Die Feuerwehr erkundete unter Atemschutz das Gebäude und belüftete die betroffenen Räume.

Gute eineinhalb Stunden später ging ein weiterer Notruf wegen eines vermeintlichen Wohnungsbrands in einem Wohn- und Geschäftshaus in der Innsbrucker Straße ein, der sich bei der ersten Lage-Erkundung durch den Atemschutz-Trupp der Freiwilligen Feuerwehr Bad Reichenhall dann aber als angebranntes Essen entpuppte. Ersthelfer und Einsatzkräfte retteten eine ältere Frau rechtzeitig aus den verrauchten Räumen, so dass niemand ernsthaft verletzt wurde und auch niemand ins Krankenhaus musste. Das Rote Kreuz war wieder mit dem Einsatzleiter Rettungsdienst, zwei Rettungswagen aus Bad Reichenhall und Teisendorf und dem Reichenhaller Notarzt vor Ort und sicherte den Einsatz ab. Die Feuerwehr belüftete anschließend das Gebäude.

fb/red