Akrobatik in der Aula – Drei Aufführungen des P-Seminars »Schule macht Zirkus«

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Ein anspruchsvolles Kunststück. (Foto: privat)

Berchtesgaden – Die Teilnehmenden des P-Seminars »Schule macht Zirkus« haben kürzlich in der Aula des Gymnasiums Berchtesgaden dreimal eine Aufführung gegeben. Als man sich im September 2020 zum ersten Mal traf, da träumte man noch von einer Bühnenshow und einem großen Spektakel zum 100-jährigen Bestehen des Gymnasiums Berchtesgaden. Doch dann kam Corona. Die Feierlichkeiten wurden immer wieder verschoben und die Auftrittsmöglichkeiten änderten sich ständig.


Da zunächst keiner aus dem Seminar Erfahrungen mit dem Zirkus hatte, mussten erst einmal die Talente der Schüler ermittelt werden. Schnell wurde klar, dass bei einem Eröffnungstanz alle mitmachen konnten. Aus der Gruppe erklärten sich dann auch gleich Amelie Putt, Joella Brüggler und Emilia Wegscheider bereit, eine eigene Choreografie zusammenzustellen. Die drei bewiesen bei der Planung ein gutes Händchen, da es ihnen gelang, sowohl den künstlerischen Anspruch als auch den Bezug zum Zirkus in ihren Tanz zu integrieren.

Alena Hofer entpuppte sich als ein regelrechtes Akrobatiktalent; mit ihrer Beweglichkeit verzauberte sie sogleich alle Teilnehmende. Es fanden sich dann auch sofort einige Mitschülerinnen, die zusammen mit Alena Hofer eine Akrobatiknummer einstudieren wollten. Alle anderen suchten im Internet fleißig weiter nach Zirkusnummern. Dort fanden sie Leuchtkugeln, mit denen einige Schülerinnen ein eigenes Programm erarbeiteten.

Die Aufführungen sollten mithilfe der Zirkusschule Salzburg den richtigen professionellen Schliff bekommen, aber dieser Austausch war Corona-bedingt nicht möglich. So konzipierte das Seminar alle Auftritte selbst, übte sie ein und stellte auch eigene Kulissen und Kostüme zusammen. Allerdings konnte Zirkusartist Julius Bitterling die Schülerinnen und Schüler beraten. Trotz seines vollen Terminplans konnte ein Treffen mit diesem Profi vereinbart werden. Seine Expertise hat für die Aufführungen den letzten Schliff gebracht; seine sehr nette und professionelle Art war für alle Teilnehmende motivierend.

Eine lange Zeit des Übens, Gestaltens und Verbesserns liegt nun hinter den Akteuren des Seminars. Alle sind froh und dankbar, dass kurz vor den Ferien doch noch die Möglichkeit bestand, ihr Können den Jahrgangsstufen 5, 6 und 7 zu zeigen. Etliche Klassen aus den höheren Jahrgängen fanden sich als gern gesehene Zaungäste ein. Alle Zuschauer waren begeistert und belohnten die Akteure mit einem kräftigen Applaus.

So sind die Bemühungen des P-Seminars zu einem guten Ende gekommen und alle Beteiligten konnten für sich mitnehmen, einen Hauch Zirkusluft geschnuppert zu haben.

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