Archiv der Marktgemeinde Berchtesgaden feiert 100. Geburtstag

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Auch Marktbürgermeister Franz Rasp (r.) ist froh, dass er in Peter Renoth einen Archivar hat, der sich mit großem Engagement um das Gedächtnis der Marktgemeinde Berchtesgaden kümmert. (Fotos. Ulli Kastner)

Berchtesgaden – »Herr Lehrer Reisberger ist zu ersuchen, die Vorarbeiten für die Anlage eines gemeindlichen Archivs ehrenamtlich zu übernehmen …« – so lautete ein Marktgemeinderatsbeschluss vom 15. November 1925. Damit war in Berchtesgaden der Startschuss zum Aufbau eines kommunalen Archivs vor fast genau 100 Jahren gefallen. Das Marktarchiv überblickt damit eine lange Zeit mit einer sehr wechselhaften Geschichte von der Wirtschaftskrise der Zwanzigerjahre über die Machtergreifung Hitlers, den Zweiten Weltkrieg und den Wiederaufbau bis hin zu den bewegten Tagen von heute.


Reisberger benötigte sechs Jahre, um ein geordnetes Inventarverzeichnis für 80 Aktenbündel, 93 Bücher, 7 Urkunden, 5 Landkarten, 148 Bilder und Fotos sowie 421 Fotokarten zu erstellen. Er brauchte allerdings nicht bei null anzufangen, denn bereits seit 1904 war ein »Verzeichnis der im Besitz der Gemeinde Berchtesgaden, des Standesamts und der örtlichen Stiftungen daselbst befindlichen Akten

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