Die 4. CISM Military World Winter Games sollen im März 2022 stattfinden

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Haben an der Informationsveranstaltung zu den 4. CISM Military World Winter Games teilgenommen (v.l.): Bischofswiesens Zweiter Bürgermeister Thomas Resch, stellvertretender Landrat Helmut Fürle, Maskottchen »CISMO«, General Jürgen Weigt, Berchtesgadens Zweiter Bürgermeister Josef Wenig und Ruhpoldings Zweiter Bürgermeister Ludwig Böddecker. (Foto: Christian Wechslinger)

Berchtesgaden – Die 4. CISM Military World Winter Games (Militär-Weltmeisterschaften) in Berchtesgaden und Ruhpolding sollen vom 22. bis 28. März 2022 ausgetragen werden. Das teilte Präsident Generalleutnant Jürgen Weigt auf einer Presseveranstaltung am Mittwoch im AlpenCongress mit.


Neben einer Stellungnahme zu den Vorbereitungen der Spiele wurde auch das Maskottchen, ein Steinbock, vorgestellt. Aus der Region waren der stellvertretende Landrat Helmut Fürle sowie die Bürgermeisterstellvertreter Josef Wenig für den Markt Berchtesgaden, Thomas Resch für Bischofswiesen und Ludwig Böddecker für Ruhpolding dabei.

Mehr als 1 000 Aktive aus über 40 Nationen des internationalen Militärsportverbandes »Conseil International du Sport Militaire (CISM)« werden sich im nächsten Jahr in den Chiemgauregionen Berchtesgaden und Ruhpolding unter dem Motto »Freundschaft durch Sport« messen. Nachdem es schon seit längerem CISM-Sommerspiele gab, wurden 2010 erstmals Winterspiele, damals in Aosta (Italien), ins Programm aufgenommen.

Es folgten Weltmeisterschaften in Annecy (Frankreich) und Sotschi (Russland). Präsident Generalleutnant Jürgen Weigt stellte die Wichtigkeit der Veranstaltung als Band der Freundschaft zwischen den teilnehmenden Nationen heraus. Die CISM (Conseil International du Sport Militaire) gehört zu einem der weltgrößten Sportverbände mit 140 Mitgliedsnationen. General Weigt verwies auf die Botschaft der letzten und teilweise umstrittenen Olympischen Spiele. Er drückte seine Hoffnung aus, dass die militärischen Spiele und der sportliche Wettkampf in Freundschaft der Nationen im Mittelpunkt stehen mögen.

Der Präsident erinnerte an die unvergesslichen Fußball-Weltmeisterschaften 2006, in der Deutschland als sympathischer und freundlicher Gastgeber angesehen war. Dies zu wiederholen, gelte auch für die 4. Militär-Weltmeisterschaften. Einen maßgeblichen Anteil an einer gelungenen Veranstaltung würden auch die Region Berchtesgaden und Chiemgau dazu beitragen, so General Weigt.

Den Tiefschlag, die geplanten Spiele absagen zu müssen, habe man weggesteckt. Jetzt gelte es, Daumen zu halten, dass man im März die Wettkämpfe durchführen könne. Bereits im vergangenen Winter hätten die Militär-Weltmeisterschaften stattfinden sollen. Doch dann kam das Coronavirus. Der stellvertretende Landrat Helmut Fürle sieht es als große Ehre an, die 4. Militär-Weltmeisterschaften in der eigenen Region durchführen zu dürfen.

Als etwas Besonderes bezeichnete er, dass bei diesen Weltmeisterschaften Menschen mit Behinderung und Menschen ohne Behinderung gemeinsam zu den Wettkämpfen antreten dürfen – auch wenn sie in getrennten Klassen bewertet werden. Abschließend wurde das Maskottchen der Militär-Weltmeisterschaften, ein Steinbock mit dem Namen »CISMO«, vorgestellt. Christian Wechslinger

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