Ein stiller Markt in der staden Zeit

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Die Hütten stehen, betrieben werden sie aber nicht. Ein paar Fußstapfen sind im Schnee zu erkennen. Foto: Bernhard Stanggassinger

Berchtesgaden – Die stade Zeit bekommt in Zeiten der Coronapandemie eine neue Bedeutung, denn der »Berchtesgadener Advent« wurde abgesagt. Dementsprechend waren dort am ersten Adventssonntag so gut wie keine Leute unterwegs. Zumindest wurde in der Stiftskirche anlässlich der Jahreszeit ein Gottesdienst abgehalten. Ein Rundgang durch den Markt Berchtesgaden.


Pünktlich zum ersten Adventssonntag ist der Markt mit einer dünnen Schneeschicht bedeckt. Alles ist für den »Berchtesgadener Advent« vorbereitet und liebevoll geschmückt, ohne Kitsch. Nur die Gäste, sie kommen nicht, sie dürfen nicht kommen. Corona machte der ganzen Planung einen Strich durch die Rechnung. Eine Passantin fragt: »Fotografierst du unseren verwaisten Markt? Schee is er ja.«

Agnes Seibold trägt einen Adventskranz zur Stiftskirche, um ihn während des Pfarrgottesdienstes weihen zu lassen. Am Kirchplatz steht eine Schar junger Burschen. Sie besuchen den Gottesdienst, denn dabei gedenken sie der lebenden und verstorbenen Ganghofer und Weinfelder Buttnmandl sowie der lebenden und verstorbenen Kramperl der Moakterer Bass.

Bernhard Stanggassinger

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