Eröffnung der Kehlsteinlinie wird verschoben

Bildtext einblenden
Ab Freitag nächster Woche wird die Ruhe am Kehlsteinhaus vorbei sein. Dann startet die Saison mit einwöchiger Verspätung. (Foto: Christian Wechslinger)

Berchtesgaden – Nach dem Virus bereitet nun auch noch das Wetter der Kehlsteinlinie Probleme. Die für den morgigen Freitag geplante Eröffnung von Deutschlands höchster Buslinie muss wegen zu viel Neuschnee nach eineinhalbjähriger Pause erneut um eine Woche verschoben werden. Geplanter Eröffnungstermin ist Freitag, 28. Mai.


Mit der Eröffnung der Tourismussaison bei einem Inzidenzwert unter 100 am morgigen Freitag hätten auch die Kehlsteinlinie und die Gastronomie im Kehlsteinhaus den Betrieb wieder aufgenommen. Doch Neuschnee im oberen Bereich der Straße machte das Vorhaben zunichte. So findet die offizielle Eröffnungsfahrt mit den Verantwortlichen des Zweckverbandes Bergerlebnis Berchtesgaden, des Staatlichen Bauamts Traunstein, des Regionalverkehrs Oberbayern (RVO) sowie den Vertretern der Gemeinde und der Kirche erst am kommenden Donnerstag, einen Tag vor der Freigabe für die Allgemeinheit, statt.

Mit dieser Auffahrt erfolgt auch die sicherheitstechnische Freigabe der Linie. Bauamtsdirektor Martin Bambach würde sich wärmeren Regen wünschen, damit die letzten Felsputzarbeiten durchgeführt werden können. Im letzten Jahr und in diesem Frühjahr wurde die Kehlsteinstraße auch weiter ertüchtigt. Die Instandsetzungsarbeiten betrafen sowohl die Tunnels als auch die Stützmauern, um die Sicherheit der Fahrgäste zu garantieren. Dadurch wurde die Straße zwar an manchen Stellen schmaler, die Busse kommen jedoch immer noch problemlos um die Kurven. Ferner wurde der Fußweg von der Plattform zum Kehlsteinhaus saniert. Der Linienverkehr auf den Kehlstein startet dann am Freitag nächster Woche. Dabei wird auch der Corona-Situation Rechnung getragen. Beim Besuch des Kehlsteinhauses gelten die aktuellen Hygieneregeln für die Gastronomie, die Auffahrt ist nur mit FFP 2- Maske, negativem Test, Impfpass oder für Genese möglich. Am großen Parkplatz wird ein Schnelltestzentrum errichtet, sodass auch nicht geimpfte und zuvor nicht getestete Personen auf den Kehlstein fahren können. Die Schnelltests sollen auch zu keinen größeren Verzögerungen führen, weil das Testergebnis bereits bekannt sein wird, wenn der Fahrgast zur Kasse kommt.

Christian Wechslinger

Mehr aus Berchtesgaden