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Festliche Stimmung lässt auf sich warten

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Weniger Standln bedeuten auch mehr Platz für Dekoration.
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Manch einer hat schon einen Christbaum geschmückt.
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Die Berchtesgadener War hängt am Baum vor dem AlpenCongress. (Fotos: Christian Wechslinger)
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Der Hühnerstall steht an der Dr.-Imhof-Straße.
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Sie sind schon Kult und bei Besuchern beliebt: Die Engerlfiguren.

Berchtesgaden – Die Berchtesgadener Geschäftsleute und die Gesellschafter des »Berchtesgadener Advent« haben sich alle Mühe gegeben, einen adventlichen Flair in den Markt Berchtesgaden zu bringen.


Doch trotz aller Bemühungen kam bei den wenigen Besuchern, die gestern am ersten Adventssonntag im Markt Berchtesgaden unterwegs waren, keine recht feierliche Stimmung auf. »Ich lebe jetzt seit fast 50 Jahren in Berchtesgaden, aber so etwas habe ich noch nicht erlebt«, lautete der Kommentar eines türkischen Mitbürgers.

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Ein Ehepaar wollte zur Situation gar nichts sagen und drückte nur seine Hoffnung aus, dass es bald wieder anders werden möge. »Wie soll unter diesen Umständen eine vorweihnachtliche Stimmung aufkommen?«, fragte eine Gastwirtin.

Die meisten Befragten nehmen die Situation mit einer Art Galgenhumor hin, weil man an der Situation ohnehin nichts ändern könne. Niemand äußerte sich zum Virus an sich, sonst wären die Menschen wohl im sicheren Heim geblieben. Zu allem Überfluss lag erstmals nach vielen herrlich schönen Tagen auch eine dicke Nebeldecke über Berchtesgaden, was die Stimmung noch einmal drückte.

Der erste Adventssonntag im Markt Berchtesgaden:

Christian Wechslinger

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