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Großangelegte Vermisstensuche mit glücklichem Ausgang

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Ein Rettungshubschrauber fliegt zu einem Unfallort
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Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Berchtesgaden – Ein 14-jähriger Junge war am gestrigen Montag gegen 11 Uhr von der Hintergern mit Schneeschuhen zu einer Wanderung aufgebrochen. Nachdem er am Abend immer noch nicht zurückgekehrt war, suchten Bekannte zunächst selbst die Umgebung ab. Gegen 21 Uhr verständigten die Angehörigen schließlich die Polizeiinspektion Berchtesgaden. Aufgrund der Umstände wurde sofort eine großangelegte Suchaktion eingeleitet.


Hierbei unterstützten die aufgerufenen Kräfte der Polizeihubschrauberstaffel, der Bergwacht Marktschellenberg, der Polizeidiensthundeführer, die Alpinen Einsatzgruppen der Polizei Grassau und Berchtesgaden und die Beamten der Polizeiinspektion Berchtesgaden. Aufgrund verschiedener Hinweise konzentrierte sich die Suche zunächst rund um das Wohnanwesen des Vermissten und dann in Richtung Rauher Kopf und Untersberg.

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Gegen 22.45 Uhr konnte dann schließlich Entwarnung gegeben werden. Der Vermisste ist bei einem Anwesen in der Nähe der Kugelmühle aufgeschlagen. Der Junge ist nach eigenen Angaben durch die Almbachklamm gewandert, dort gestürzt und er hat seine Schneeschuhe verloren. Erschöpft kam er dann bei dem Gehöft an, wo er erst einmal mit Essen versorgt wurde. Der nur leicht verletzte Jugendliche wurde dann von der Bergwacht aufgenommen und konnte ohne weitere ärztliche Versorgung zu seiner Mutter zurückgebracht werden.

fb/red

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