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Keine Sympathie für Begrenzungspfosten am Bahnhofskreisel

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Berchtesgaden: Keine Sympathie für Begrenzungspfosten am Bahnhofskreisverkehr
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Foto: Ulli Kastner

Berchtesgaden Keine Sympathie hat der Berchtesgadener Gemeinderat Hans Kortenacker (Bürgergruppe) für die seit kurzem am Bahnhofskreisverkehr installierten Begrenzungspfosten an der Einfahrt aus Richtung Königssee.


»Man hat bereits eine Markierung und gibt zusätzlich noch Geld aus, um die Markierung noch zu verstärken. Wahrscheinlich bringen sie bei einer roten Ampel künftig noch zusätzlich eine Schranke an«, so Kortenacker am Dienstag im Gemeinderat.

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Das Staatliche Bauamt Traunstein hatte die Pfosten heuer eingesetzt, um bei den Verkehrsteilnehmern ein Einfahren in die innere Spur aus Sicherheitsgründen zu erzwingen. Für Kortenacker ein Schildbürgerstreich, denn die gestrichelten Linien hätten auch bislang schon signalisiert, dass das Einbiegen auf die äußere Spur verboten ist.

Zumindest in diesem Punkt gab ihm Bürgermeister Franz Rasp recht. »Ich sehe es genauso, konnte mich mit meiner Meinung aber nicht durchsetzen.« Vermutlich ist der Rathauschef ebenfalls Kortenackers Meinung, dass der neue Bypass funktioniert. Allerdings kann sich der BBG-Politiker nicht mit der neuen Einspurigkeit des Kreisverkehrs abfinden. »Zweispurig auf einspurig und künstliche Einbuchtungen – das löst sicher kein Problem. Wir tun immer so, als sei der Deutsche unfähig, einen zweispurigen Kreisverkehr zu lösen.« UK

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