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6,8 Millionen Euro soll die Sanierung der Rodlerhalle nun kosten. (Foto: Kilian Pfeiffer)

Landkreis verzeichnet Kostensteigerungen bei Rodlerhalle und Schnitzschule

Berchtesgaden – Die sogenannte Rodlerhalle am Olympiastützpunkt Berchtesgaden muss baulich und gebäudetechnisch saniert werden, wie es aus der Landkreisverwaltung heißt. Die Investitionskosten waren nach anfänglicher Planung deutlich in die Höhe geschnellt. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Berufsfachschule für Holzschnitzerei und Schreinerei in Berchtesgaden. Um die geplanten Baumaßnahmen zu stemmen, sind höhere Finanzmittel nötig.


Die Sanierung der Sporthalle am Olympiastützpunkt Berchtesgaden sollte einstmals 4,5 Millionen Euro kosten. Die Halle wurde vor 50 Jahren gebaut. Inzwischen liegen die Kosten für die geplante Sanierung bei 6,8 Millionen Euro, wobei 5,4 Millionen Euro gefördert werden, heißt es aus der Landkreisverwaltung. Seit der Corona-Pandemie sind die Kosten für Handwerkerleistungen massiv gestiegen.

Eine heftige Preisexplosion verzeichnet die Verwaltung des Landkreises auch bei einer weiteren Landkreiseinrichtung, der Berufsfachschule für Holzschnitzerei und Schreinerei in Berchtesgaden. Von 9,8 Millionen Euro war man im Jahr 2020 für eine Sanierung ausgegangen. Die Gesamtkosten betragen nach jetzigem Stand 14,5 Millionen Euro.

Der Kostenrahmen wurde um 47 Prozent überschritten. Die Förderquote liegt bei 3,67 Millionen Euro. Zur Sicherstellung des Schulbetriebes sei bereits für das Jahr 2022 eine Erhöhung der Bauunterhaltsaufwendung festgeschrieben worden. Die Haushaltsmittel wurden in den Landkreishaushalt eingeplant, heißt es.

kp

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