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Bürgermeister Thomas Weber (v.l.), Bürgermeister Hannes Rasp, 2. Bürgermeister Bartl Mittner, Forstbetriebsleiter Dr. Daniel Müller, stellvertretender Forstbetriebsleiter Armin Haberl, Personalratsvorsitzender Franz Leitner und Tassilo Heller vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) sprachen über den aktuellen Stand. (Foto: Christian Wechslinger)

Berchtesgaden – Nach den Schneemassen gab es für die Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten viel Arbeit. Nun feierten die Beteiligten zusammen mit den Bürgermeistern den Jahrtag der Holzhauer.


Nach der traditionell von Pfarrer Josef Zierl zelebrierten heiligen Messe zu Ehren des Namenstages des heiligen St. Vinzenz traf man sich im Gasthaus »Neuhaus«. Durch die Feier des Jahrhunderte alten Vinzenziamtes wird die Wertschätzung gegenüber den mit und im Wald arbeitenden Menschen zum Ausdruck gebracht. Bei den derzeit milden Temperaturen ohne größere Schneemengen erinnerte Forstbetriebsleiter Dr. Müller an den Januar des letzten Jahres: riesige Schneemengen haben die gesamte Region in Atem gehalten. Erst nach der Schneeschmelze wurde sichtbar, welch große Schäden durch Schneebruch in den heimischen Wäldern entstanden waren.

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Und somit war Eile geboten, das gefallene Holz abzuarbeiten, was mit großem Arbeitsaufwand geschehen ist. Forstbetriebsleiter Dr. Daniel Müller dankte allen Beschäftigten, Unternehmern und Holzkunden für die großartigen Leistungen, die beim Aufräumen der Schneebruchschäden vollbracht worden waren. »Ich bin stolz darauf, was die Kolleginnen und Kollegen gemeinsam mit den Partnern unter sehr schwierigen und gefährlichen Bedingungen im letzten Jahr vollbracht haben«, sagte Dr. Müller und wies darauf hin, dass mit der bereits begonnenen Verjüngung in den geschädigten Waldbeständen der aktuelle Waldumbau hin zu noch mehr klimastabilen Mischwäldern beschleunigt werde.

Dies erfordert auch die fortschreitende Klimaerwärmung. »Auch wenn es unglaublich mühsam war, wird uns auf großer Fläche ein positiver ›Neuanfang‹ gelingen«, tröstete der Forstamtsleiter. Zweiter Marktbürgermeister Bartl Mittner lobte bei seinem Grußwort im Namen seiner Kollegen die großen Leistungen der Bayerischen Staatsforsten. Bei angenehmen Klängen der »Kadoffe Musi« aus der Gern wurde beim gemütlichen Frühschoppen noch ausgiebig »fachgesimpelt«. fb

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