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Lichtspiel mit alarmierender Botschaft

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Viel Mühe haben sich Esterle und Scherer auch für den AlpenCongress gegeben: Beide haben rote LED-Leuchten vor dem Gebäude installiert.
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Eingangsbereich des »Hotel Kempinski«.
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Das Feuerwehrhaus Berchtesgaden leuchtete ebenfalls.

Berchtesgaden – Berchtesgaden ist verwöhnt von Events mit strahlenden Gebäuden wie bei »Berchtesgaden leuchtet«. In der Nacht auf Dienstag wurden im Rahmen der Aktion »Night of Light« fünf Gebäude rot beleuchtet.


Allerdings war die Botschaft alarmierend: Die Veranstaltungswirtschaft steht kurz vor dem Bankrott. Daher wollten die Techniker Hans-Peter Esterle und Florian Scherer ein Zeichen an die Öffentlichkeit setzen.

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Als die deutschlandweite Aktion »Night of Light« begann, waren wenige Zuschauer in Berchtesgaden wegen des Dauerregens anwesend. Neben einigen Medienvertretern hielten gelegentlich ein paar Autos an und die Beifahrer fotografierten die Licht-Monumente.

Harte Arbeit kam auf Esterle und Florian Scherer zu. Bereits um 17 Uhr begannen sie mit dem Aufbau und installierten an fünf Gebäuden insgesamt 50 rote LED-Leuchten.

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Die Veranstaltungstechniker Hans-Peter Esterle und Florian Scherer haben unter anderem das Rote Kreuz beleuchtet. (Fotos: Bernhard Stanggassinger)

Durchnässt und ohne Verdienst haben die Veranstaltungstechniker diese Aktion durchgezogen. Sie arbeiteten bis in die frühen Morgenstunden und kontrollierten ständig ihre Anlage. Trotz des Regens gab es keinen Ausfall.

Die Techniker lobten die Leiter der jeweiligen Einrichtung, die das Gebäude zur Verfügung stellten. Rot beleuchtet wurden das Hofbrauhaus, das Rote Kreuz, das Feuerwehrhaus, der AlpenCongress sowie das Hotel »Kempinski«.

Weitere Bilder von dem flammenden Appell in unserer Mediengalerie:

Bernhard Stanggassinger

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