Rollsportanlage ab Freitag im Betrieb

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Fast geschafft: Der Pumptrack und der Skatepark sollen ab Freitag befahrbar sein. (Foto: Patrick Vietze)

Berchtesgaden – Biker, Skater, Inliner sowie Tretroller- und Laufradfahrer dürfen sich freuen: Die Rollsportanlage mit Pumptrack und Skatepark auf dem Salinenplatz soll am Freitagmittag aufgesperrt werden. Das bestätigte Marktbaumeister Peter Hasenknopf dem »Berchtesgadener Anzeiger«. Bis zur Öffnung stehen nun die letzten Baumaßnahmen an.


Aktuell wird die Anlage betoniert, die Oberfläche anschließend versiegelt. Diese Maßnahme ist laut dem Marktbaumeister wichtig, damit der Untergrund auch langfristig fahrtauglich bleibt. »Außerdem müssen wir noch unbedingt an den Außenanlagen schrauben, die notwendigen Zugänge herstellen und an den Verweilplätzen arbeiten«, so Hasenknopf. Sitzbänke und Mülleimer sind in diesem Bereich bereits aufgestellt. Eine Reparaturstation wurde errichtet, eine Wasserstelle angelegt. Am Donnerstag soll am Salinenplatz aufgeräumt und geputzt werden. »Am Freitag können die Jugendlichen dann endlich auf die Anlage«, sagt der Marktbaumeister.

Geplant ist ein Soft Opening. Das heißt, vorerst wird es keine Einweihungsfeier mit sämtlichen Honoratioren geben. Stattdessen wird der Bauzaun entfernt und die Rollsportler dürfen sich anschließend auf dem Skatepark oder Pumptrack austoben.

Die Anlage ist parallel zu den Gleisen im hinteren Salinenplatz-Bereich angeordnet. Zum einen beinhaltet sie einen Skatepark mit Grünflächen. Dort können sich Eltern entspannen, während die Kinder auf der Anlage fahren. Zum anderen gibt es einen Pumptrack. Dabei handelt es sich um asphaltierte Bahnen, die in Wellen angelegt sind.

Beschleunigt wird darauf nicht durch Treten, sondern durch pumpendes Drücken. Vorbild dieses Modells ist Europas größter Pumptrack in Wals-Siezenheim. In Berchtesgaden hatte man sich für eine Art »Light«-Ausgabe der Salzburger Anlage entschieden, wie Marktbürgermeister Franz Rasp in einer Gemeinderatssitzung gesagt hat. Asphaltierte Tables, Steilkurven und Wellen sowie ein paar Rampen sind auf den Strecken geboten. Laut Rasp eignet sich die Rollsportanlage für »Dreijährige auf dem Laufrad« genauso wie für »sehr gute Skater«, nicht jedoch für Profis. Diese müssten weiterhin nach Wals-Siezenheim.

Marktbaumeister Peter Hasenknopf ist mit dem Projekt zufrieden. »Es lief bestens. Nur im Frühjahr hatten wir aufgrund der Witterung eine leichte Verzögerung«, sagt er. Ebenfalls einen Grund zur Freude haben die Jugendlichen. Seit mehreren Jahren war die Rollsportanlage in der Marktgemeinde Berchtesgaden ein Thema, unter Jugendlichen lang erwünscht. Nun geht dieser Wunsch am Freitag in Erfüllung.

Patrick Vietze

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