Rollsportanlage am Salinenplatz: Wasti Gschaider im Sommerinterview

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»Das Wichtigste ist, dass der Park sauber gehalten wird«, wünscht sich Wasti Gschaider. (Foto: Patrick Vietze)

Berchtesgaden – Er rollt mit seinem Skateboard über den Asphalt, fährt über Rampen, macht Tricks und kleine Sprünge. Wasti Gschaider ist von dem Pumptrack und Skatepark auf dem Salinenplatz begeistert. Immerhin hat er sich bereits seit 2017 für den Bau einer Rollsportanlage in Berchtesgaden eingesetzt. Gschaider will nun einen Rollsportverein gründen. Wie die Planung aktuell läuft, nach welchen Kriterien der erste Wettbewerb für Rollsportler beurteilt wird und was die Anlage am Salinenplatz so besonders macht, das alles verrät er im Sommerinterview.


Herr Gschaider, Sie haben sich vor vier Jahren zum ersten Mal gemeinsam mit Maxi Maier, Ihrem Bruder Maximilian Gschaider und ein paar Snowboardtrainern für den Bau einer Rollsportanlage eingesetzt. Kürzlich ist eine am Salinenplatz eröffnet worden. Haben sich die Bemühungen gelohnt?

Wasti Gschaider: Es ist auf alle Fälle super, dass die Rollsportanlage hier ihren Platz gefunden hat. Durch den langen Kampf, der im November 2017 losgegangen war, hat sich nun alles ergeben, was wir wollten: ein Skatepark, kombiniert mit einem Pumptrack. Wir haben sogar angeschlossenes Trinkwasser.

Wie gut wird das Angebot angenommen?

Gschaider: Es wird super angenommen. Man sieht vom Laufrad- bis zum Rollerfahrer und von den Kindern bis zu den Erwachsenen, dass jeder Spaß hat. Die Aufteilung funktioniert super. Jeder bekommt seinen Platz und kann gut trainieren. Es gibt die Möglichkeit, vom großen Pumptrack in den Skatepark zu fahren.

Was gefällt Ihnen besonders gut?

Gschaider: Die Lage. Sie ist sehr wichtig. Die Kinder kommen direkt von der Schule zum Bahnhof und können dann noch problemlos skaten oder Rad fahren. Außerdem ist der öffentliche Platz sehr angenehm, man geht gerne dorthin. Das Projekt ist perfekt umgesetzt geworden.

Vorbild der Anlage soll Europas größter Pumptrack in Wals-Siezenheim sein. In Berchtesgaden sollte es laut Bürgermeister Franz Rasp aber nur eine Art »Light«-Ausgabe, sprich eine kleinere Version, der Salzburger Anlage werden. Wurde das Versprechen eingehalten?

Gschaider: Auf jeden Fall. Man kann schon von einer »Light«-Version sprechen. Wir haben den großen Pumptrack, der auch hinsichtlich der Streckenlänge angenehm ist. Trotzdem ist die Strecke nicht zu einfach. Dann gibt es den kleinen Pumptrack für die Laufräder und Scooter.

Für wen ist die Anlage geeignet?

Gschaider: Grundsätzlich für jeden Rollsportbegeisterten.

Auch für die Profis?

Gschaider: Sie haben ebenso ihren Spaß. Durch eine verspielte Art findet jeder einen Gefallen an der Strecke. Auch der Pumptrack und der Skatepark haben ihre Herausforderungen.

Wo fängt die Herausforderung an?

Gschaider: Ganz klar beim Können. Bei dem Sport benötigt man verschiedene Fähigkeiten. Sprünge oder andere Manöver, die man macht, sind schon fordernd. Auch der Umgang mit der Geschwindigkeit auf dem Pumptrack oder im Skatepark verlangt den Sportlern einiges ab.

Patrick Vietze

Das vollständige Sommerinterview lesen Sie in der heutigen Samstagsausgabe (14. August) des Berchtesgadener Anzeigers.

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