Schulterschluss am Obersalzberg: Gegen Wolf und Druck von oben

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Bayern und Österreich werden auch in Zukunft ihre Agrarpolitik eng aufeinander abstimmen. Das haben Bayerns Agrarministerin Michaela Kaniber und der österreichische Bundesminister Norbert Totschnig am Freitag bei ihrem Treffen im Berchtesgadener Land vereinbart. (Foto: Stefanie Büchl /StMELF)
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Eine Wolfsspur in Teisendorf: Vergangene Woche soll das Tier auch in Bischofswiesen gesichtet worden sein. (Screenshot: Pfeiffer)

Berchtesgaden – Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber und Österreichs Agrarminister Norbert Totschnig haben sich am Freitag bei einem Strategietreffen am Obersalzberg darauf verständigt, ihre Agrarpolitik noch enger aufeinander abzustimmen (wir berichteten kurz). Ein Eckpunktepapier soll die gemeinsamen Ziele aufzeigen. Eine aktuelle Wolfssichtung in Bischofswiesen beunruhigt Kaniber. Bislang war die Gemeinde davon verschont geblieben.


Kanibers Begrüßungsworte sollten ein Zeichen setzen: Als »unseren Bundesminister« begrüßte sie ihren österreichischen Amtskollegen beim Treffen. Mit ihm scheint sie auf einer Wellenlänge zu surfen, besser als mit Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir. Die beiden sind sich in einigen Punkten, etwa der Tierhaltungspolitik, alles andere als grün.

Wie man gemeinsam in Richtung Brüssel

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