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Ewig eine Engstelle und nun nur noch einspurig befahrbar. Wie geht es weiter mit dem Teilstück der B 305 in Gartenau? (Foto: Lisa Schuhegger)

Warum die Ampeln in Gartenau?

Berchtesgaden – Seit dem Starkregenereignis ist das Teilstück der B 305 auf Höhe Gartenau verengt. Ein Teil der Bundesstraße an der Flussseite ist abgesperrt. Wie berichtet war der Bereich beim Juli-Regen massiv unterspült worden. Jetzt werden die Hohlräume aufgefüllt. 


An die Engstelle hat man sich mittlerweile gewöhnt. Seit Kurzem aber ist die Engstelle nur noch einspurig befahrbar. Eine Ampel regelt den Verkehr und Bauarbeiter werkeln.

Was sie genau tun, erklärt der Leiter der Abteilung Konstruktiver Ingenieurbau am Staatlichen Bauamt Traunstein, Florian Paukner: Die Hohlstellen unter der Straße und im Bereich des Durchlassbauwerkes, die sich beim Unwetter gebildet hatten, seien zwar sogleich mit großen Flussbausteinen verfüllt worden, um Standsicherheit des Straßenkörpers damit wiederherzustellen, »es sind aber natürlich Hohlräume verblieben«, so Florian Paukner. Die könnten auf längere Sicht wieder zu Setzungen und Schäden an der Straße führen. Deswegen greift das Staatliche Bauamt nun ein. Die Hohlräume werden mit einem Spezialmörtel »verpresst«, also mit Druck aufgefüllt.

Das kann eine langwierige Geschichte sein, weil sich die Größe der einzelnen Hohlräume und damit die Menge des einzubringenden Mörtels erst während jedes einzelnen »Verpressvorganges« bestimmen lasse, wie der Leiter der Abteilung Konstruktiver Ingenieurbau erklärt. »Ob wir damit noch in diesem Jahr fertig werden, ist unklar«, so Florian Paukner. Die Bundesstraße würde allemal erst nach der Winterpause asphaltiert. Mit größeren Behinderungen für die Verkehrsteilnehmer sei aber weiterhin nicht zu rechnen.

li

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