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Abgedreht: Alle Hundeführer der OG Berchtesgaden mit Regieassistentin Birka Saß (4.v.l.) und dahinter Regisseur John Delbridge (5.v.l.).

»Watzmann ermittelt« beim Schäferhundeverein

Berchtesgaden – Die Kommissare Beissl und Paulsen aus der beliebten ARD-Vorabendserie »Watzmann ermittelt« klären in der Folge »Verbissen« einen mysteriösen Mordfall beim Schäferhundeverein Berchtesgaden auf. Im Frühjahr 2021 kam die Anfrage von der Produktionsfirma »Lucky Bird Pictures« aus München, ob eine Folge von »Watzmann ermittelt« auf dem Übungsplatz des Schäferhundevereins Berchtesgaden in Bischofswiesen/Loipl gedreht werden darf. Nach mehreren Besichtigungsterminen wurden zwei Drehtage anberaumt.


In dieser Folge sind nicht nur die bekannten Schauspieler wie Andreas Giebel, Peter Marton und Nepo Fitz zu sehen, sondern insgesamt 13 Mitglieder des Berchtesgadener Schäferhundevereins sind mit ihren treuen Weggefährten am Set dabei. Regisseur John Delbridge und Regieassistentin Birka Saß gaben die Anweisungen, die umgesetzt werden mussten. Vor dem ersten Drehtag stellten die Vereinsmitglieder einen Rettungshunde- sowie einen Agility-Parcours auf. Montagmorgen bei strahlendem Sonnenschein war es dann so weit. Nachdem alle Arbeiter, Helfer und Darsteller auf Covid-19 getestet waren und das Set stand, begannen die Dreharbeiten. Die erste Klappe fiel für 1. Vorstand Hans Walch alias »Matthis Scholl« und seinen Deutschen Schäferhund »Charly vom Sulzachgrund«. Beide durften zum ersten Mal ihr schauspielerisches Können unter Beweis stellen. Nach kurzen Proben und tatkräftiger Unterstützung von 2. Vorstand und Ausbildungswart Michael Schröer war die Szene im Kasten. Zu einem späteren Zeitpunkt folgte noch eine Szene der beiden mit Peter Marton alias Kommissar Jerry Paulsen.

In einem Interview für das »Making off« durften Walch und Schröer ihre Eindrücke erzählen. Am Set war nicht nur »Charly vom Sulzachgrund«, sondern auch Filmhund »Dante«. Als »Spezl«, kam er mit Andreas Giebel und Nepo Fitz zum Einsatz vor der Kamera von Christoph Poppke. Nach zehn Stunden war der erste Drehtag beendet. Regisseur und Kameramann waren sehr zufrieden mit dem Ergebnis des Tages. Walch und »Charly« erhielten einen Applaus von der gesamten Crew für ihr Debüt.

Am zweiten Tag war es dann für zwölf weitere Vereinsmitglieder so weit. Wieder herrschte Hochbetrieb auf dem Übungsplatz. Die Aufgabe war, einen Übungstag darzustellen. Lydia Mark mit Riesenschnauzer-Hündin »Fiebi« und Burgerl Lorenz mit »Onja vom Waisagrund« zeigten ihr Können beim Balancieren über eine waagrechte Leiter. Für eine Szene mit den Schauspielerinnen Corinna Binzer und Daniela Kiefer kamen dann alle Hundeführer nacheinander zum Einsatz. Gegen Mittag war wie nach Plan alles abgedreht und der gesamte Tross zog weiter zum nächsten Drehort.

Am Set wurde auf das Wohl der Tiere besonders geachtet, damit diese nicht überfordert werden. Zudem gab es »Verhaltensregeln für Dreharbeiten mit Filmhunden«, die auch eingehalten wurden. Für die Mitglieder war es ein unvergessliches Erlebnis, einmal hinter die Kulissen von »Watzmann ermittelt« zu schauen.

Knapp eineinhalb Jahre später ist es nun so weit. Am Mittwoch, 30. November, wird um 18.50 Uhr die Folge »Verbissen« in der ARD auf Sendung gehen und der Mordfall gelöst werden.

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