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(Foto: Bernhard Stanggassinger)

Weckruf durch Weihnachtsschützengesellschaft Oberherzogberg

Berchtesgaden – Die Kanoniere Christoph Renoth, Andreas Angerer und Florian Schäfer von der Weihnachtsschützengesellschaft Oberherzogberg haben gestern um 6 Uhr im Rahmen des Weckrufs zehn Schüsse aus acht Radlkanonen abgefeuert.


Es regnete am Herzogberg. Damit das Schwarzpulver nicht nass wurde, mussten die Kanonen abgedeckt werden. Zum Erhitzen der Eisenstäbe hat man in einem kleinen Kanonenofen ein Feuer entzündet. Dann gab es einen kräftigen Handschlag untereinander.

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(Foto: Bernhard Stanggassinger)

Christoph Renoth entzündete zweimal die große Kanone, welche mit Kartuschen geschossen wird. Danach wurden die Radlböller geschossen. Man half sich gegenseitig, einer nahm die Regenabdeckung ab und der andere entzündete mit dem glühenden Eisen. Ein riesiges Feuer verdeckte den Blick auf Berchtesgaden – eine erfolgreiche Detonation.

Ein Aufatmen unter den Kanonieren: Der Festtag der Weihnachtsschützen und Trachtler konnte endlich beginnen. 

B. St.

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