Bildtext einblenden
Bürgermeister Thomas Weber interessierte sich für die Alphörner, spielen kann er aber nicht.

Beste Laune und riesiger Andrang beim Bier- und Weinfest

Bischofswiesen – Mit einem 12-Stunden-Programm wurde am Samstag in Bischofswiesen am Parkplatz Hotel »Brennerbarscht« das Bier- und Weinfest gefeiert. Bei bester Laune war für jeden etwas dabei, einen entspannten Tag zu verbringen: So konnte man an den Flohmarktständen nach Schnäppchen Ausschau halten. Einige genossen aber auch schon am Vormittag ein Glas spritzigen Wein aus Wölbling, der Partnergemeinde von Bischofswiesen. Andere sicherten sich einen Platz zum Frühschoppen im Festzelt von Franz Hell. 


Es gab Kaffee und Kuchen vom Kindergarten-Team, einen Honigverkaufsstand von Monika Mayrhofer aus Loipl, außerdem deftige Hendl und Hax'n. Am Stand »Guads Von Do« konnte man Frischkäse in Öl, Bergbäuerinnenbutter aus Heumilch und Naturjoghurt im Glas bekommen. Fisch, ausgezogene Krapfen von der AWO und selbst gemachte Brotaufstriche von den Backhaus-Freunden mit Sepp Stangassinger waren ebenfalls im Angebot.

Bildtext einblenden
Die Jugendgruppe des GTEV D'Watzmanner war ebenfalls am Start.

Kurz vor Mittag eröffneten die Bischofswieser Alphornbläser den musikalischen Teil des Festes und es folgte ein dreistündiges Standkonzert der Musikkapelle Bischofswiesen unter der Leitung von Kapellmeister Florian Lindner. Das Festzelt war von da ab bis auf den letzen Platz besetzt. Es gab Einlagen der Jugendgruppe und der Aktiven des GTEV D'Watzmanner. Artur Zeindl führte durch das Programm und unterhielt sich unter anderem mit Lederhosenmacher Maxi Stanggassinger und den GTEV-Jugendleitern Elisabeth Moderegger und Martin Vogl. Zeindl ist bekannt für Witz und Humor und so wurde immer wieder herzhaft gelacht.

Bildtext einblenden
Ständiger Musikantenwechsel herrschte bis spät in die Nacht im Festzelt.

Für Aufmerksamkeit sorgten sechs junge Damen in Dirndlkleidern, die lustig auf einem Bierzelttisch feierten und ein Schild mit der Aufschrift »Kartler Stammtisch« dabei hatten. Zeindl holte eine der Damen auf die Bühne zum Interview. Sie sind ein Stammtisch, der regelmäßig Schafkopf spielt. Auf die Frage, wo sie herkommen, wollten die Damen aber nichts sagen. Im Internet haben sie von dem Bier- und Weinfest in Bischofswiesen erfahren und sind mit dem 9-Euro-Ticket nach Bischofswiesen gefahren. Durch eine Fangfrage, wo sie wohl zugestiegen wären, kam dann doch noch Waging am See als Herkunft heraus.

Bildtext einblenden
Auch für die jungen Trachtlerinnen gab's Interessantes am Flohmarkt.
Bildtext einblenden
Fisch-Burger gab es bei Thomas Resch (r.), der auch für die AWO im Einsatz war.

Im Rahmen dieses Festes erfuhr außerdem Helmut Angerer eine besondere Ehrung. Kapellmeister Florian Lindner erwähnte zunächst die geleistete Arbeit von Helmut Angerer für die Organisation des Bier- und Weinfestes. Anschließend überreichte er ihm unter Applaus im Namen der Musikkapelle Bischofswiesen eine Ehrenurkunde für 50 Jahre aktive und treue Mitgliedschaft im Verein.

Im Festzelt war bis zum Schluss Live-Musik, nach der Musikkapelle Bischofswiesen spielte die Soizwieser Tanzlmusi, gefolgt von der Frisch Auf-Musi und den Berchtesgadener Buam.

Viele Einheimische, aber auch Urlauber kamen zu diesem Fest. Es war ein ständiges Kommen und Gehen, die Besucherzahl wurde auf rund 2000 geschätzt.

Bernhard Stanggassinger