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35 Wallfahrer gingen nach Maria Kirchental. (Foto: privat)

Die Rosenkranzgeheimnisse: Wallfahrt nach Maria Kirchental

Bischofswiesen – 35 Wallfahrer aus den Pfarreien Bischofswiesen, Strub und Winkl machten sich am Pfingstsamstag nach zweijähriger Coronapause wieder auf den Weg nach Maria Kirchental. Vom Bus frühmorgens pünktlich abgeholt, ging es zunächst zum Hirschbichl, wo bereits drei Fußgänger auf die Gruppe warteten. Nach einem Pilgersegen, den Gemeindereferentin Birgit Hauber spendete, begannen die Wallfahrer, mit dem Rosenkranzgebet ihre Anliegen bis zur Eiblkapelle der Gottesmutter anzuvertrauen.


Nach einer Brotzeitpause an der Georgskapelle wurde bis St. Martin weitergebetet, den Ministranten folgend, die aus Naturmaterialien unterwegs ein schönes Kreuz gebunden hatten. Auf der »Zielgeraden« hinauf nach Maria Kirchental wurde der Rosenkranz weitergeführt, sodass schließlich alle Rosenkranzgeheimnisse – die freudenreichen, lichtreichen, schmerzhaften, glorreichen und trostreichen – betrachtet werden konnten. Ein Liedblatt, mit dessen Hilfe an den Stationen auch Marienlieder gesungen werden konnten, diente für die Rosenkranzgeheimnisse ab und zu als willkommener Spickzettel. Pfarrer Thomas Frauenlob erwartete die Pilger in Maria Kirchental und feierte die heilige Messe mit Bibelstellen und Gebeten zum Thema »Maria im Abendmahlssaal«.

Er nahm in seiner kurzen Predigt darauf Bezug, dass die Jünger, Maria, die Brüder Jesu sowie alle Frauen nach der Himmelfahrt Christi voll Vertrauen im »Obergemach«, wo Jesus das Abendmahl gefeiert hatte, betend auf die Ankunft des Heiligen Geistes warteten.

Nach der Messe machten sich einige zu Fuß auf den Rückweg.

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