Feierliches Gelöbnis in der Kaserne

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Stellvertretend für insgesamt 138 Rekruten legten vier junge Soldaten zum feierlichen Gelöbnis die Hand an die Fahne, die von Fahnenträger Oberstabsfeldwebel Martin Streif gehalten wurde. (Foto: Helmuth Wegscheider)

Bischofswiesen – Es war ein erster Schritt zurück zur Normalität. Erstmals seit eineinhalb Jahren durften wieder die Angehörigen der Rekruten mit vor Ort sein, wenn ihre Schützlinge den Treueeid zur Bundesrepublik Deutschland öffentlich bekundeten. Jetzt fehlt nur noch der Weg zu den Patengemeinden mit einer Teilnahme der breiten Öffentlichkeit. Für Oberstleutnant Martin Sonnenberger, den Kommandeur des Gebirgsjägerbataillons 232, war es das letzte Gelöbnis in der Strub, denn er wird die Struber Jager nächste Woche an seinen Nachfolger Oberstleutnant Sebastian Becker übergeben.


Rekrutensprecher, Jäger Vollath, trat nach vorne und berichtete von seinen persönlichen und den Erfahrungen aller Rekruten, deren Dienst bei der Bundeswehr so einiges veränderte. Aufgrund der durch Corona-Auflagen verkürzten Grundausbildung waren die Inhalte eng getaktet und es blieb kaum Platz für Privates. Bischofswiesens dritter Bürgermeister Wolfgang Fegg stellte in seiner Rede vorab die Frage, was es heutzutage bedeutet, der Bundesrepublik Deutschland zu dienen? Es gäbe wohl mehrere Antworten, doch der Grundgedanke sei, ein freies Land zu sein mit Recht auf Bildung, einer Gleichberechtigung der Geschlechter und freien Wahlen. Im Namen der Patengemeinden wünschte er den 138 Rekruten viel Freude beim Soldatenberuf und bedankte sich für die immer wieder geleistete Unterstützung bei Katastrophenfällen wie Schneemassen oder Unwettervorfällen. hw