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Monika Nestle (l.) und Bettine Clemen ergänzen sich in ihrem musikalischen Credo. (Foto: privat)

Harmonische Klänge: Konzert für Flöte und Orgel in Schöpfungskirche

Bischofswiesen – Die Flötistin Bettine Clemen und die Organistin Monika Nestle spielen am Freitag um 19 Uhr in der Schöpfungskirche Werke von Johann Sebastian Bach, Friedrich Händel, Wolfgang Amadé Mozart und Franz Schubert. Es ist das erste Mal seit fast zweieinhalb Jahren, dass die Musik in der Kirche nicht mehr ausschließlich von der Empore tönt, sondern Zuhörerschaft und Musikerinnen dürfen sich wieder von Angesicht zu Angesicht sehen. Der akustische Eindruck wird sozusagen durch die Optik komplettiert.


Für Bettine Clemen brachten die Corona-Verordnungen ab März 2020 plötzliche Absagen aller geplanten Verpflichtungen. Sechs bis acht Monate pflegte sie, jährlich auf internationalen Konzertreisen unterwegs zu sein, und hat im Rahmen ihrer Konzerttätigkeit um die 176 Länder bereist. Sie trat in bedeutenden Musikzentren auf, wie etwa in der Londoner Royal Albert Hall. Seit einigen Jahren ist die gebürtige Rosenheimerin in Berchtesgaden ansässig. In der erzwungenen Pause lernte Bettine Clemen durch eine ihrer Schülerinnen die Berchtesgadener Organistin und Kantorin Monika Nestle kennen, die ihr Kirchenmusikstudium am Salzburger Mozarteum absolviert hat.

Der musikalische Funke sprang sofort über. Sie ergänzen sich wunderbar im Zusammenspiel. In fast allen Kirchen im Berchtesgadener Land haben die Musikerinnen inzwischen Messen und Gottesdienste bereichert. Im Konzert in Bischofswiesen erklingen beliebte klassische Werke. Zudem wird Bettine Clemen zur Bassflöte wechseln und die Klänge einer Indianerflöte präsentieren. Der Eintritt ist frei.

aum