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Die Untersberger Musi, die Leit'nhax Musi und die Pechhäusl Musi sowie der 1. Vorstand des Sänger- und Musikantenvereins D'Bischofswieser, Willy Ebneth (4. v. l.), führten durch das Programm. (Foto: privat)

Musikalischer Frühschoppen des Sänger- und Musikantenvereins D'Bischofswieser

Bischofswiesen – Die erste Veranstaltung des Sänger- und Musikantenvereins D'Bischofswieser in diesem Jahr, ein musikalischer Frühschoppen, hat coronabedingt erst kürzlich im Gasthof »Schönfeldspitze« stattgefunden. Der 1. Vorstand Willy Ebneth gab seiner Freude Ausdruck, dass man sich wieder sorglos begegnen kann. Und dies war währenddessen zu spüren, bei heiterer und zünftiger Musik.


Der Auftakt mit dem Lindl-Marsch erfolgte seitens der mit Gitarre, Ziach und Bariton bzw. Bassposaune besetzten Leitn'hax Musi. Sie wechselte sich dann mit den beiden weiteren Gruppen, der Untersberger Musi mit Hackbrett, Gitarre und Ziach und der Pechhäusl Musi mit Gitarre, Ziach und Tuba hervorragend ab. Die Zuhörer wurden mit gut vorgetragenen Boarischen, Landlern und Walzern und flott und schmissig gespielten Polkas und Märschen bestens unterhalten. Sie wurden zum Teil gemeinsam gespielt, sodass sich ein besonderes Klangbild ergab. Viel Applaus erhielten auch die drei Ziachspieler nach ihren gemeinsam gespielten Stückein.

Willy Ebneth führte als Ansager durch das Programm und verstand es, mit humorvollen Worten über die Frühlings- und Fastenzeit die Zuhörer stets zu begeistern. Er stellte die einzelnen Gruppen vor und wies beim Namen Leitn'hax besonders darauf hin, wie wesentlich es sei, die Berchtesgadener Mundart zu bewahren. Ein von Helmut Zöpfl vorgetragenes Gedicht über »Sprachvereinfachungen« machte dies auch deutlich.

Einer der Höhepunkte war die Gratulation aller Musikantinnen und Musikanten zum 25-jährigen Ehejubiliäum der Wirtsleute Andrea und Peter mit dem Tirolerland Marsch.

Willy Ebneth verwies auf die nächsten öffentlichen Veranstaltungen des Vereins. Dies sind ein Dämmerschoppen am 14. Mai in der »Pfaffenalm« und der Gnotschaftsfrühschoppen am 12. Juni im »Brenner Bräu«. Mit dem Hinweis, bodenständiges Brauchtum, Lied- und Instrumentalgut zu pflegen und erhalten, verabschiedete er sich. Der Frühschoppen endete im Verlauf des Nachmittags und brachte viel Schwung in das Vereinsleben, und dies ist im Hinblick auf die zurückliegenden Zeiten wesentlich.

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