Sanierung des Bolzplatzes beginnt im Herbst

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Keine Tore, viele Schlaglöcher: Die Oberfläche des Bolzplatzes an der Umgehungsbrücke soll im Herbst abgezogen werden. (Foto: Christian Wechslinger)

Bischofswiesen – Der Bolzplatz an der Umgehungsbrücke soll im Herbst saniert werden. Darüber informierte Bürgermeister Thomas Weber in der Aussprache des Gemeinderats am Dienstag. Die Ratsmitglieder diskutierten zudem über die Sperrung der Aschauerweiherstraße und des Struber Bergs, den Ausbau der Einfahrt am Schneckenmühlweg und das geplante Forstzentrum im Mooshäuslmoos.


Paul Grafwallner (UBB) macht sich Sorgen um den Bolzplatz an der Umgehungsbrücke. Das Umfeld sei aktuell in einem miserablen Zustand. Deshalb wollte der UBB-Politiker wissen, wann der Bolzplatz erneuert wird. Schließlich sollen die Kinder eine Anlage haben, auf der sie sich austoben können.

»Der Bolzplatz wird im Herbst hergerichtet. Dann werden wir die Oberfläche abziehen«, erwiderte Bürgermeister Thomas Weber. »Das wollte ich hören, dass die Oberfläche abgezogen wird«, sagte Grafwallner. Die Kinder hätten dann einen idealen Boden zum Fußballspielen. Aktuell ist die Anlage gesperrt.

Thomas Resch (FWG) informierte sich über die Sperrung der Aschauerweiherstraße, die im Herbst vorgesehen ist. Er legt viel Wert auf eine Sensibilisierung des Verkehrs, denn die Strecke müsste für Bauern wegen der Bewirtschaftung zugänglich sein. »Eine Vollsperrung ist unzumutbar, wie man gerade in der Stanggaß sieht«, sagte Resch. »Eine Vollsperrung wird es nicht geben«, antwortete der Bürgermeister. Lediglich der Durchgangsverkehr soll nicht mehr möglich sein. Rettungsdienste dürften dagegen durchfahren. Weber wies darauf hin, dass Martin Bambach vom Staatlichen Bauamt Traunstein das Projekt vorstellen wird. Dabei werde er auch auf die Straßensperrung eingehen. Alexander Cramer (CSU) wollte mit Blick auf die Kanalerneuerungen wissen, ob der Struber Berg demnächst gesperrt wird. Geschäftsleiter Rupert Walch bestätigte, dass die Straße gesperrt wird. Grund dafür sind Spülbohrungen in Richtung Berchtesgadener Straße in der Stanggaß. Hierzu müssen die Rohre gelagert und anschließend verschweißt werden.

Cramer hakte nach, warum die Rohre nicht direkt hinter der Baustelle gelagert werden können. »Wir müssten sonst die Zufahrt zum Färberwinkl komplett sperren«, erwiderte Weber. Allerdings gebe es nur eine Zufahrt zur Siedlung. In die Strub könne man auch über Umwege gelangen. Der Rathauschef betonte aber: »Jede Vollsperrung müssen wir kritisch sehen.« Ludwig Hochreiter (CSU) erkundigte sich nach dem geplanten Ausbau der Einfahrt am Schneckenmühlweg. Dort soll unter anderem ein Beschleunigungsstreifen errichtet werden, um den Rückstau zu verringern. Der Rathauschef informierte, man befinde sich mit dem staatliche Bauamt in der Planung. Allerdings werde man erst nächstes Jahr mit dem Bau anfangen. »Wegen Corona haben wir andere Prioritäten gesetzt.«

Für Michael Sturm (Die Grünen) war es ein Anliegen, über das geplante Forstzentrum im Mooshäuslmoos zu sprechen. »Der Bauausschuss lehnte richtigerweise den Antrag ab. Doch die Staatsforsten sind privilegiert. Was macht nun das Forstamt?«, fragte Sturm. »Zunächst einmal: Es war eine Bauvoranfrage. Das gemeindliche Einvernehmen haben wir nicht erteilt«, antwortete der Bürgermeister. In welchem Punkt er Sturm zustimmte: Die Staatsforsten sind privilegiert und könnten trotzdem bauen. »Wir haben Forstbetriebsleiter Dr. Daniel Müller darum gebeten, die Gemeinde und die Bürger künftig in die Pläne des Forstbetriebs einzubinden. Mehr kann ich dazu nicht sagen«, so der Rathauschef.

Bernd Moderegger (CSU) stellte fest, dass der Weg zwischen Mordau und Loipl in einem desolaten Zustand ist. Der Weg, so Moderegger, hätte vor Jahren hergerichtet werden müssen. »Wisst ihr etwas zu dem Thema?«, fragte er. Daraufhin antwortete der Bürgermeister: »Spontan wüsste ich jetzt nichts.«

Patrick Vietze