Bildtext einblenden
Foto: Bundespolizei Freilassing

Am Bahnhof Freilassing und auf der A8: Bundespolizei stellt zwei gefälschte Impfpässe sicher

Freilassing / Schwarzbach - Am Montag, 24. Januar, haben Beamte der Bundespolizei am Bahnhof Freilassing sowie an der Grenzkontrollstelle am Walserberg je einen gefälschten Impfausweis sichergestellt. Ein Deutscher und ein Serbe bekamen eine Anzeige.


Am Montagabend kontrollierten Beamte der Freilassinger Bundespolizei Bahnreisende in einem grenzüberschreitenden Zug von Salzburg nach München.

Ein 23-jähriger Deutscher händigte dabei einen abgelaufenen vorläufigen Personalausweis und einen Impfausweis aus.

Als die Beamten den Impfpass genauer unter die Lupe nahmen, stellten sie fest, dass das Dokument mehrere Fälschungsmerkmale aufwies.

Die Beamten stellten das gefälschte Dokument sicher und zeigten den jungen Mann wegen der Vorbereitung der Herstellung von unrichtigen Impfausweisen und Gebrauchs unrichtiger Gesundheitszeugnisse an. Anschließend durfte der 23-Jährige die Dienststelle wieder verlassen.

Knapp zwei Stunden später kontrollierten Unterstützungskräfte der Bundesbereitschaftspolizei an der Grenzkontrollstelle am Walserberg die Insassen eines Fahrzeugs mit deutscher Zulassung. Der Beifahrer, ein 25-jähriger Serbe, wies sich mit seinem serbischen Reisepass aus.

Anhand der Einreisestempel stellten die Polizisten fest, dass der Serbe den zulässigen Bezugszeitraum für den legalen Aufenthalt bereits seit über 30 Tagen überschritten hatte.

Dass er seinen Impfausweis erst auf Nachfrage der Bundespolizisten aushändigte, hatte wohl einen guten Grund. Denn bei diesem erkannten die Polizisten ebenfalls diverse Fälschungsmerkmale und stellten das Impfbuch daraufhin sicher.

Der 25-Jährige muss sich nun wegen der versuchten unerlaubten Einreise, der Vorbereitung der Herstellung von unrichtigen Impfausweisen sowie des Gebrauchs unrichtiger Gesundheitszeugnisse verantworten.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen verweigerten ihm die Bundespolizisten die Einreise nach Deutschland und wiesen ihn nach Österreich zurück.

fb/red