Polizei
Bildtext einblenden
Foto: dpa

Erfolgreiche Woche der Schienenfahnder der Grenzpolizei Piding

Die Schienenfahnder der Grenzpolizei Piding stellten am Samstag, 12. November, in einem Personenzug zwischen München und Salzburg bei einem Slowaken gleich zwei Fahndungstreffer und bei einem Österreicher einen Fahndungstreffer, jeweils Aufenthaltsermittlungen deutscher Justizbehörden, fest. Nach Nennung der ladungsfähigen Anschriften konnten sie die Weiterreise in Richtung Österreich fortsetzen.


Ein 24-jähriger deutscher Staatsangehöriger wurde am 13. November ebenfalls in einem Personenzug zwischen München und Salzburg kontrolliert, bei dem zwei aktuelle Fahndungsnotierungen, unter anderem wegen Verschaffung jugendpornografischer Schriften festgestellt wurden. Eine Durchsuchung der Person und der mitgeführten Sachen verlief ergebnislos. Die ausschreibenden Behörden wurden über die Wohnanschrift des Kontrollierten informiert, da es sich hierbei ebenfalls um Aufenthaltsermittlungen handelte.

Ein Rumäne konnte am 16. November in einem Zug nach der Einreise über Freilassing in Richtung München kontrolliert werden, bei dem insgesamt sechs Aufenthaltsermittlungen von verschiedenen Behörden überwiegend wegen Diebstahls und Betrugs, festgestellt wurden. Die aktuelle Wohnanschrift in Rumänien wurde den ausschreibenden Behörden mitgeteilt. Der Kontrollierte konnte die Weiterreise fortsetzen.

Die Zivilfahnder der Grenzpolizei Piding kontrollierten in einem Reisezug am Donnerstag, 17. November, Fahrtstrecke Salzburg - München, einen ungarisch-ukrainischen 29-jährigen Mann, der keine Fahrkarte vorzeigen konnte und noch aktuell wegen des gleichen Deliktes zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben war. Weitere Ermittlungen ergaben, dass es sich um einen notorischen „Schwarzfahrer“ handelte, bei dem im gesamten Bundesgebiet bereits 15 frühere Fälle wegen derselben Straftat aufschienen. Da er über keinerlei Bargeld verfügte, musste er seine Weiterreise zu Fuß fortsetzen.

fb/red