Bergsteiger finden am Hochstaufen abgestürzten, schwer verletzten 74-Jährigen

Ersthelfer finden am Hochstaufen abgestürzten, schwer verletzten 74-Jährigen
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Foto: BRK BGL
Ersthelfer finden am Hochstaufen abgestürzten, schwer verletzten 74-Jährigen
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Piding – Bergsteiger fanden am Dienstag, 20. Juli, gegen 12 Uhr einen schwer verletzten Mann während ihrer Tour. Durch die sofort geleistete Erste Hilfe retteten die Ersthelfer ihm das Leben.


In rund 1.600 Metern Höhe auf der Nordwestseite des Hochstaufens fanden die Bergsteiger einen offenbar zuvor am Normalweg zwischen den Arzkasten und dem Gipfel geschätzte 70 Höhenmeter über eine Wand und einen Steilhang abgestürzten und schwer verletzten 74-Jährigen. Die Gruppe rettete ihm mit ihrer Ersten Hilfe und einem schnellen Notruf das Leben.

Einsatzkräfte der Bergwachten Bad Reichenhall, Freilassing und Teisendorf-Anger und die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ rückten zu dem Patienten aus. Obwohl der restliche Berg bis auf 1.200 Meter herab wolkenverhüllt war, gelang es „Christoph 14“ von der Westseite aus anzufliegen und die Notärztin mit der Rettungswinde an der Unfallstelle abzusetzen. Während sich die Medizinerin mit den Ersthelfern um die Erstversorgung kümmerte, brachte der Heli von Urwies und danach von der Koch-Alm aus drei weitere Bergretter auf den Staufen, die den 74-Jährigen mit versorgten und in den Luftrettungssack umlagerten. Der Heli nahm den Schwerverletzten und die Ärztin anschließend mit der Winde auf und flog direkt zum Klinikum Traunstein. Die Bergretter stiegen zu Fuß ab und wurden von ihren Kameraden am Ende der Forststraße mit dem Fahrzeug abgeholt und ins Tal gefahren, wobei der Einsatz gute dreieinhalb Stunden dauerte.

fb/red