Mit 16 Tütchen Kokain über die Grenze – Bundespolizei beendet Drogenfahrt

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Originalbild. Foto: Bundespolizei Freilassing

Piding - Am Sonntag, 22. August, hat die Bundespolizei bei den Grenzkontrollen auf der A8 einen österreichischen Staatsbürger festgenommen. Der junge Mann hatte zwar keinen Führerschein, dafür aber Drogen im Gepäck.


Freilassinger Bundespolizisten haben am Sonntagmittag einen PKW mit österreichischer Zulassung am Parkplatz Piding Nord kontrolliert. Der 24-jährige Fahrer händigte den Beamten seinen österreichischen Reisepass sowie die Fahrzeugpapiere aus. Seinen Führerschein, so gab er an, hätte er zu Hause vergessen. Bei genauerer Inaugenscheinnahme des Fahrzeugs fanden die Fahnder in einem Zigarettenetui, das im Seitenfach der Fahrertür lag, vier Tütchen mit Kokain sowie eine Rasierklinge.

In einer Laptoptasche, die auf der Rücksitzbank lag, entdeckten die Polizisten elf weitere Tütchen mit je einem Gramm Kokain. Das sechzehnte Tütchen fanden die Bundespolizisten in der Hosentasche des Österreichers. Zudem entdeckten die Beamten ein zusammengeklapptes Einhandmesser griffbereit in der Mittelkonsole des Autos. Der junge Mann gab zu, dass die Drogen und das Messer ihm gehören. Eine gültige Fahrerlaubnis habe er auch nicht und zudem habe er erst vor ein bis zwei Tagen Kokain konsumiert. Ein anschließend durchgeführter Drogentest verlief positiv.

Der 24-jährige Österreicher muss sich nun wegen Einfuhr einer nicht geringen Menge Betäubungsmittel unter Mitführen eines gefährlichen Gegenstands sowie wegen Führens eines KFZ unter Einfluss berauschender Mittel, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten. Der zuständige Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl. Die Fahnder der Bundespolizei übergaben den Sachverhalt zuständigkeitshalber an die Grenzpolizeiinspektion Piding, anschließend übernahm die Kriminalpolizeiinspektion Traunstein die weitere Sachbearbeitung.

fb/red