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Trafen sich zum Ortstermin anlässlich der Photovoltaikanlage (v.r.): Landrat Bernhard Kern, 1. Vorsitzende der Lebenshilfe BGL e.V. Hans Eschlberger, Bürgermeister Hannes Holzer, Franz Schwangler und Hermann Seeböck als Vertreter der Werkstattleitung und der 2. Vorsitzende der Lebenshilfe BGL e.V. Rüdiger Lerach. Foto: Pidinger Werkstätten

Nachhaltig wirtschaften: Fertigstellung der Photovoltaik-Anlage für die Pidinger Werkstätten

Piding – Die neue Photovoltaik-Anlage für die Pidinger Werkstätten ist kürzlich in Betrieb gegangen. Als Mitglied im Netzwerk »Nachhaltig Wirtschaften« verfolgen die Pidinger Werkstätten das Ziel, weitgehend unabhängig von fossilen Energiequellen zu werden.

Nun werden rund zwei Drittel des Strombedarfs selbst erzeugt, der Rest wird als Ökostrom gekauft. Die Leistung der Anlage beträgt 296 Kilowatt. Rund ein Jahr dauerten die Planungs- und Bauphasen inklusive Sanierung alter Dächer. Die 800 PV-Module und alle wesentlichen Bauteile stammen aus deutscher Produktion.

Ausgediente Dieselstapler, Busse und Dienstfahrzeuge werden sukzessive durch E-Modelle ersetzt, die den PV-Strom nach Feierabend zum Laden nutzen. Der neue Transformator stellt die nötigen Kapazitäten für die Ladeinfrastruktur sowie zukünftige Leistungsbedarfe und Ausbaustufen der PV-Anlage zur Verfügung. Beim Bau der Trafostation wurden sickerfähige Pflaster statt Asphalt genutzt.

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