Ersthelfer und Bergwacht retten kollabiertem Radfahrer unterhalb der Mordau-Alm das Leben

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Rettungshubschrauber Christoph 14. Foto: BRK BGL

Ramsau – Ersthelfer und Einsatzkräfte der Bergwacht Ramsau haben am Sonntagvormittag einen kollabierten Radfahrer auf dem Weg vom Taubensee-Parkplatz zur Mordaualm im südlichen Lattengebirge erfolgreich wiederbelebt.


Der 59-jährige Mountainbiker aus Niederbayern war mit zwei Begleitern bergauf unterwegs, als er gegen 11 Uhr oberhalb des Gatterls in der letzten Steigung zur Alm plötzlich Kreislaufprobleme bekam, eintrübte und schließlich bewusstlos ohne Kreislauf und Atmung zusammenbrach. Die beiden Begleiter erkannten sofort den Ernst der Lage, setzten einen Notruf ab und begannen mit Wiederbelegungsversuchen.

Die Leitstelle Traunstein schickte umgehend den Rettungshubschrauber „Christoph 14“ und die Bergwacht Ramsau los, wobei ein direkt unterhalb am Taubensee wohnender Bergretter die Einsatzstelle direkt anfuhr und die Wiederbelebungsversuche fortsetzte.

Wenige Minuten später erreichten weitere Bergretter mit dem Rettungsfahrzeug und einem Frühdefi den Patienten und konnten ihn so rasch defibrillieren. Der Heli landete rund 50 Meter entfernt auf dem Forstweg und setzte Notarzt und Notfallsanitäter ab, die die weitere intensivmedizinische Versorgung des Mannes übernahmen, der kurz nach der Landung schon wieder einen eigenen Herzschlag hatte, aber noch beatmet werden musste.

Weitere Bergretter trafen mit dem Einsatzleitfahrzeug und dem All-Terrain-Vehicle (ATV) ein und halfen dabei, den Mann in den Heli einzuladen, mit dem er dann zum Klinikum Traunstein geflogen wurde. Insgesamt waren neun Bergretter bis 13.30 Uhr gefordert. 

fb/red

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