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Für langjährige Vereinszugehörigkeit wurden geehrt (v.l.): Bernhard Resch (2. Vorstand), Herbert Gschoßmann, Bernhard Lindner, Stefan Resch, Martin Gschoßmann (alle 40 Jahre) mit 1. Vorstand Richard Graßl. (Foto: privat)

Jahreshauptversammlung der Veteranen- und Soldatenkameradschaft – »Bundeswehr ist eine Säule der Gesellschaft«

Ramsau – Bei der Jahreshauptversammlung der Veteranen- und Soldatenkameradschaft Ramsau im Gasthaus »Oberwirt« wurden langjährige Mitglieder geehrt und der Vorstand erinnerte an das vergangene Vereinsjahr.


Im Gedenken an die gefallenen, vermissten und verstorbenen Mitglieder des Vereins wurde zunächst am Vormittag ein Gottesdienst gefeiert, den Pater Kajetan zelebrierte. Der Ramsauer Kirchenchor umrahmte den Gottesdienst mit der Bauernmesse von Annette Thoma.

Nach dem Gräbergang am Nachmittag trafen sich dann 26 Mitglieder, um gemeinsam das Vereinsjahr Revue passieren zu lassen. Die Jahreshauptversammlung eröffnete Vorstand Richard Graßl mit der Begrüßung der Ehrengäste und dem Totengedenken.

Der Schriftführerbericht von Florian Hogger zeigte den Ablauf des vergangenen Jahres auf. Die Termine des Vereins wie Volkstrauertag, Fronleichnam und Erntedank konnten, nach den Einschnitten durch Corona, nun wieder weitgehend normal stattfinden. Zu den runden Geburtstagen war auch wieder eine persönliche Gratulation möglich. Das schon traditionelle Eisstockschießen beim »Auzinger« im Februar gegen die Ramsauer Musikkapelle musste wegen eines Wärmeeinbruches kurzfristig abgesagt werden. Auch später kam keine spielbare Eisbahn mehr zustande. Im Oktober wurden die Vorstandschaft und der Ramsauer Gemeinderat zu einem Besuch bei der Patenkompanie (2. Kompanie der Gebirgsjäger in der Strub) eingeladen, um die Verbindung zwischen Verein, Gemeinde und Kompanie zu festigen.

In seinem Bericht konnte Kassier Günter Komma von einem Plus im Vergleich zum Vorjahr und einem soliden Kassenstand berichten.

Nach den Ehrungen für langjährige Mitglieder (siehe unten) wies Graßl noch darauf hin, dass Neuaufnahmen aufgrund der ausgesetzten Wehrpflicht nicht mehr oder nur noch sehr selten zu erwarten sind. Trotzdem liegt die Mitgliederzahl bei über 160. Die derzeitige politische Situation zeige aber die Notwendigkeit einer funktionierenden Armee und, dass es wichtig ist, die Bundeswehr als eine Säule einer funktionierenden Gesellschaft zu betrachten.

Im Ausblick war man sich einig, im kommenden Jahr wieder einen Ausflug auf die Reiteralm zu planen und auch das 2025 anstehende 150-Jahr-Jubiläum des Vereins ist bereits im Blick. Der Vorstand schloss mit dem Wahlspruch der Bayerischen Armee: »In Treue fest« die Jahreshauptversammlung und leitete zum kameradschaftlichen, gemütlichen Beisammensein über.

Traditionell am ersten Sonntag im November folgte noch der Rosenkranz am Wartstein. Bei schönstem Herbstwetter gedachte eine treue Teilnehmerschaft der Ramsauer Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege und bezog die aktuelle Bitte um Frieden mit ein. Abgeschlossen wurde das musikalisch umrahmte Gedenken nach der Kranzniederlegung mit der Bayernhymne.

Ehrungen bei den Veteranen

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden zahlreiche Mitglieder für langjährige Vereinstreue geehrt.

25 Jahre: Hans Sleik, Michael Gschoßmann, Anton Zeller.

40 Jahre: Josef Hölzl, Johann Graßl, Bernhard Aschauer, Herbert Gschoßmann, Georg Harbeck, Martin Gschoßmann, Bernhard Köppl, Bernhard Lindner, Fritz Rasp, Stefan Resch, Karl Zörner.

60 Jahre: Alois Sieger.

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