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Die Einsatzkräfte der Bergwacht Ramsau mussten öfter mit ihrem Rettungsfahrzeug ausrücken. (Foto: Bergwacht Ramsau)

Kletterer bricht sich an der Schärtenspitze das Sprunggelenk

Ramsau – Die Einsatzkräfte der Bergwacht Ramsau waren durch das anhaltend schöne Wetter während der vergangenen Tage immer wieder gefordert: So ging am Freitag gegen 9.45 Uhr ein Notruf vom Wandfuß der Schärtenspitze (Ruine) ein, wo sich ein 42-jähriger Kletterer bei einem Sturz am Sprunggelenk verletzt hatte. 


Der Einsatzleiter konnte die sechsköpfige Gruppe telefonisch nicht erreichen, weshalb die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers »Christoph 14« einen Bergretter zur Suche aufnahm und ihn dann zusammen mit dem Notarzt per Winde an der gefundenen Einsatzstelle absetzte.

Der Hubschrauber nahm den versorgten Patienten per Winde auf und flog den Verletzten weiter zur Kreisklinik Bad Reichenhall. Am Sonntag ging gegen 14.20 Uhr ein Notruf vom Watzmann ein, wo ein 61-jähriger Mann unterhalb des Watzmannhauses ein gutes Stück vom Steig abgestürzt war und sich schwer an Kopf, Rückgrat und beiden Schultern verletzt hatte. Ersthelfer hatten den Mann auf den Steig zurückgebracht, versorgt und Hilfe angefordert.

»Christoph 14« nahm einen Bergretter auf und setzte ihn mit dem Notarzt per Winde am Unfallort ab, wo er den Verunfallten versorgte und in den Luftrettungssack umlagerte. Der Hubschrauber nahm den 61-Jährigen dann mit dem Arzt per Winde auf und flog ihn gegen 15.15 Uhr direkt ohne Zwischenlandung weiter zum Salzburger Landeskrankenhaus. Weitere zwei Bergretter, darunter eine Beraterin des Kriseninterventionsdienstes (KID), fuhren mit dem VW-Bus auf Kühroint, um die Frau des Verunfallten abzuholen. Am Samstag gegen 11.45 Uhr brauchte ein 40-Jähriger Mann die Ramsauer Bergwacht, da er rund 200 Meter vor der Wimbachgrieshütte mit einer Bänderverletzung am Sprunggelenk nicht mehr gehen konnte. Die Bergretter holten ihn ab, wobei ihn Ersthelfer an der Hütte bereits vorbildlich versorgt und den verletzten Fuß geschient hatten. Im Tal angekommen übernahm, der Begleiter den weiteren Transport. Direkt im Anschluss folgte gegen 13.50 Uhr ein Notfall auf Kühroint, wo ein 52-Jähriger wegen einer Kopfverletzung Hilfe brauchte. Zwei Bergretter rückten mit dem VW-Bus aus, versorgten den 52-Jährigen, der mittlerweile die Alm erreicht hatte, und fuhren ihn mit Begleitern ins Tal und dann wegen des allgemein hohen Einsatzaufkommens weiter zum Krankenhaus.

Gleichzeitig brauchte ein erschöpftes Duo an der Halsalm Hilfe: Der 84-jährige Mann und die 78-jährige Frau hatten an einer Bartgeier-Führung in der Halsgrube teilgenommen und waren bei Hitze selbständig weiter zur Alm gegangen, wo sie mit Kreislaufproblemen zu kämpfen hatten. Das Personal leistete Erste Hilfe und setzte gegen 14.10 Uhr einen Notruf ab, woraufhin drei Bergretter zur Alm ausrückten, die Patienten untersuchten und dann zu ihrem Auto am Klausbachhaus zurückbrachten, da keine weitere medizinische Versorgung notwendig war.

fb

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