Kühroint-Versorgung bleibt Zankapfel

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Die Idylle auf Kühroint trügt: Um die Versorgung der Almen und der Bundespolizei mit Leitungen für Wasser, Abwasser, Strom und Breitband tobt eine gerichtliche Auseinandersetzung zwischen der Gemeinde Ramsau und dem Bund Naturschutz. (Foto: Thomas Jander)

Ramsau – Um Monate verzögern wird sich die Versorgung von Kühroint mit Wasser-, Abwasser- und neuer Stromleitung. Der Grund: Der Rechtsstreit zwischen Bund Naturschutz und Gemeinde Ramsau über die Trassenführung der Maßnahme (wir berichteten). Dort hat sich nun Neues ergeben; die Gemeinde Ramsau hat den Antrag auf wasserrechtliche Genehmigung zurückgezogen. Das liegt an einem möglichen Formfehler, den die vom Bund Naturschutz beauftragte Anwältin unter anderem gerügt hat. Die Sachlage ist kompliziert, beide Seiten haben sich zwischenzeitlich öffentlich geäußert.


Bund Naturschutz: Viele Versäumnisse

Rechtsanwältin Anja Schilling von der Kanzlei Baumann Rechtsanwälte in Würzburg hat dem »Berchtesgadener Anzeiger« eine Pressemitteilung zukommen lassen. Begründet wird die Klage des BN damit, dass »die Verlegung der Rohrleitungen mit zum Teil schwerwiegenden Eingriffen in das FFH-Gebiet, das Vogelschutzgebiet Nationalpark Berchtesgaden und in den

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