Schwerer Verkehrsunfall zwischen Unterjettenberg und Schneizlreuth – Eine Person verletzt
Bildtext einblenden
Foto: Leitner, BRK BGL

Schwerer Verkehrsunfall zwischen Unterjettenberg und Schneizlreuth – Eine Person verletzt

Schneizlreuth – Ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Lkw ereignete sich heute gegen 12.30 Uhr auf der Bundesstraße 21 zwischen Unterjettenberg und Schneizlreuth.


Der 58-jährige Tiroler aus dem Raum Kitzbühel war in Richtung Pinzgau unterwegs und zunächst nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Dabei fuhr er schräg die Böschung und die steinerne Stützmauer hinauf, kippte über die Mauer zurück auf die Straße, schlitterte auf dem Dach liegend weiter, prallte mit der linken Front des entgegenkommenden Sattelzugs aus der Region Kufstein zusammen und blieb schließlich auf der linken Seite liegen.

Der 54-jährige Trucker und weitere Verkehrsteilnehmer leisteten dem Verunfallten sofort Erste Hilfe und setzten bei der Leitstelle Traunstein einen Notruf ab, die die Freiwilligen Feuerwehren Schneizlreuth und Weißbach sowie das Rote Kreuz mit Rettungswagen und Notärztin aus Bad Reichenhall und dem Salzburger Notarzthubschrauber „Christophorus 6“ zum Unfallort schickte, wobei der Pilot südöstlich des Einsatzorts auf der Bundesstraße landen konnte.

Die Rettungskräfte versorgten den Verletzten und flogen ihn im Anschluss zum Unfallkrankenhaus nach Salzburg. Der Trucker wurde notärztlich untersucht, kam nach erster Einschätzung mit dem Schrecken davon.

Beamte, der Reichenhaller Polizei nahmen den genauen Unfallhergang auf, wobei die informierte Staatsanwaltschaft ein Gutachten in Auftrag gab.

Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Die Durchfahrt durch das Kleine Deutsche Eck in den Salzburger Pinzgau war bis 16.45 Uhr blockiert, wodurch sich in beide Richtungen kilometerlange Rückstaus bildeten und die restlichen Verkehrsteilnehmer auch nur großräumig ausweichen konnten, da die kürzeste alternative Route über die B305 am Weinkaser und die Staatsstraße 2101 am Thumsee aufgrund der Antoniberg-Baustelle aktuell noch gesperrt ist.

16 Feuerwehrleute waren bis kurz vor 17 Uhr mit drei Fahrzeugen im Einsatz, leisteten zunächst Erste Hilfe, regelten den Verkehr, stellten den Brandschutz sicher und reinigten die Fahrbahn.

fb/red