Bildtext einblenden
Die Mitglieder haben die Spitze des Dekanats im Amt bestätigt. Unser Bild zeigt (vorne von links) Marianne Westner-Glier, die Kontaktfrau vom Diözesanverband, und Dekanatsleiterin Maria Mayer sowie (hinten von links) Rosmarie Aicher, Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit und Finanzen, und die Delegierten Regina Fuchs und Hildegard Huber. Nicht auf dem Bild sind zweite Vorsitzende Luise Surrer und die Delegierte Maria Kroiß, sie waren entschuldigt.

Leiterin des Dekanats Traunstein-Teisendorf der kfd im Amt bestätigt

Laufen – An der Spitze des Dekanats Traunstein-Teisendorf der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) bleibt alles beim Alten: In einer Versammlung im Pfarrheim Laufen haben die Mitglieder Maria Mayer wieder zur Dekanatsleiterin und Luise Surrer erneut zur Stellvertreterin gewählt.


Die Leitung lag in den Händen von Marianne Westner-Glier vom Diözesanverband München-Freising. Neue Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit und Finanzen ist Rosmarie Aicher, eine Delegierte ist jetzt Maria Kroiß, beide von der kfd Laufen-Leobendorf. Weitere Delegierte sind Hildegard Huber und Regina Fuchs von der kfd Surheim.

In ihrem Rückblick erinnerte Maria Mayer an die letzte Versammlung 2019. Durch die Beitragserhöhung habe es leider viele Austritte gegeben. Als größter deutscher Frauenverband engagiere sich die kfd für die Rechte der Frauen in Politik, Kirche und Gesellschaft sowie für nachhaltige und faire Lebens- und Arbeitsbedingungen. Die Frauen sollten über den »Tellerrand« hinausschauen und sich solidarisch zeigen mit benachteiligten Frauen weltweit, sagte Mayer.

Anschließend verlas sie den Jahres- und Kassenbericht der letzten Jahre in Vertretung von Luise Surrer. Coronabedingt entfielen mehrere Veranstaltungen des Diözesanverbands oder wurden online abgehalten. 2022 waren Neuwahlen im Diözesanverband. Neue Vorsitzende wurde Ingrid Meindl-Winkler, nachdem sich Regina Braun nicht mehr zur Verfügung stellte, weil sie Bürgermeisterin in Halfing wurden. Beim Mitarbeiterinnenseminar in Harpfetsham wurde die beliebte Bildungsreferentin Birgit Stoppelkamp verabschiedet und der unterschiedliche Umgang mit Kriegsflüchtlingen aus Syrien und der Ukraine besprochen.

Besonders hervorgehoben wurde auch die Spendenbereitschaft der Frauengemeinschaften für die Hochwasseropfer im Ahrtal. Bei der kfd-Diözesanwallfahrt in Altötting berichtete vormittags Jacqueline Flory, die Gründerin der Zeltschule e.V., über ihren Einsatz im libanesisch-syrischen Grenzgebiet. Dort leben Hunderttausende Flüchtlinge am Existenzminimum und ohne Zugang zu Bildung.

Bei dem Gottesdienst am Nachmittag predigte Schwester Karolina Schweihofer von den Missionarinnen Christi. Sie ging auf die Bergpredigt Jesu ein: »Selig, die Frieden stiften...«

Marianne Westner-Glier, die Kontaktfrau vom Diözesanverband, ergänzte, dass bei der Wallfahrt über 1000 Euro Spenden zusammenkamen und dass durch den Kauf von Handarbeiten und kleinen Geschenkartikeln im Online-Shop der Zeltschule München das Flüchtlingsprojekt unterstützt werden kann. Vorausschauend wies sie darauf hin, dass 2024 die Diözesanwallfahrt im Münchner Dom geplant ist. Weiter lud sie zur Online-Veranstaltung »Bibelgespräch im Advent« am 2. Dezember ein, appellierte an den Zusammenhalt der Frauen im großen Netz der kfd und informierte, dass die neue Bildungsreferentin zu gegebener Zeit einmal im Jahr von den kfd-Ortsgruppen abgerufen werden kann.

Mayer erwähnte in der Vorschau, dass am 28. Juni das Mitarbeiterinnenseminar Traunstein-Teisendorf gemeinsam mit dem Dekanat Baumburg im Klostergut Harpfetsham stattfindet und am 22. Oktober der kfd-Dekanatsrosenkranz mit Musik in Laufen abgehalten wird. ra