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100 000 Euro pro Jahr für junge Athleten

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Die Vorstandsmitglieder des Fördervereins »Sport Talent« wurden in ihren Ämtern bestätigt (v.l.) Magdalena Homberg, Hannes Schneider, Helmut Weinbuch, Sigrid Wille, Alexander Resch, Sebastian Rasp. (Foto: Wechslinger)

Berchtesgaden – Zur Jahreshauptversammlung des Fördervereins »Sport Talent« kamen ins Hotel »Vier Jahreszeiten« gleich mehrere Ehrengäste und verdeutlichten damit, wie wichtig die Medaillenschmiede für den Nachwuchs ist. Elisabeth Rasp, Alfred Burgstaller und Ernst Miller erhielten aus der Hand von Vorsitzendem Alexander Resch für besondere Verdienste um den Verein und im Besonderen für den Nachwuchs die Verdienstplakette in Gold.


Resch hielt Rückschau auf ein erfolgreiches und dynamisches Jahr und auch auf das gute Klima innerhalb des erst im vergangenen Jahr neu aufgestellten Vorstands. Nach dem Ausscheiden von Sachbearbeiterin Sylvia Bruckmann habe man die Bürostelle mit Lena Renoth neu besetzt, informierte Resch.

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Stellvertretend für viele erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler nannte er die Alpinrennläuferin Katrin Hirtl-Stanggassinger vom WSV Königssee und Biathletin Franziska Pfnür vom SK Ramsau, die aus dem Talentzentrum stammen. An diesen beiden Sportlerinnen sehe man die Effizienz des Fördersystems, so Resch, der den Bogen noch weiter spannte und auf die erfolgreichen Rennrodler Felix Loch sowie das Doppel Wendl/Arlt verwies, die in ihrer Jugend ebenfalls durch den Förderverein unterstützt worden waren.

Am 9. Juli findet auf der Breitwiese wieder die traditionelle Kinder- und Jugend-Olympiade im Rahmen eines Leichtathletik-Sportfestes statt. »Nicht nur bei dieser Veranstaltung, sondern auch bei den diversen Weltcuprennen am Königssee und beim großen Marktfest betreibt der Förderverein eine große Tombola. Schließlich möchten in jedem Jahr erst einmal um die 100 000 Euro erwirtschaftet werden, die der Verein an seine Abteilungen verteilt«, gab Resch zu bedenken. Die Hauptlast beim Beschaffen von jeweils 2 000 Preisen liegt dabei bei Magdalena Homberg.

Erstmals habe man im Hotel »Edelweiß« eine Trainerklausur durchgeführt und sich dabei ausgetauscht, erinnerte der Vorsitzende an die gelungene Veranstaltung.

Am Silberg wurden daraufhin Talentsichtungen für Langläufer und Biathleten durchgeführt und dabei einige »Rohdiamanten« entdeckt. Probleme sieht man jedoch im alpinen Bereich, der sehr teuer sei. Zudem ist Alpin-Nachwuchstrainer Quirin Huber ins Allgäu abgezogen worden und hinterlässt eine große Lücke, die zu schließen schwierig wird.

Schatzmeister Hannes Schneider berichtete von einem kleinen Überschuss in der Kasse, die von Wilfried Däuber und Hans Pastötter geprüft worden war. Die von Ehrenpräsident Helmut Weinbuch durchgeführten Vorstandswahlen bestätigten alle Mitglieder in ihren Ämtern. cw