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11 500 Euro für die Kriegsgräberfürsorge

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Friedhofssammlung der Soldaten des Gebirgsjägerbataillons 232 an Allerheiligen. Foto: privat

Berchtesgaden – Soldaten des Gebirgsjägerbataillons 232 in den fünf Gemeinden des südlichen Landkreises haben wieder die Sammlung zugunsten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge durchgeführt. Die Sammler kamen dieses Mal aus der 6. Kompanie des Bataillons, der Grundausbildungskompanie. Die Organisation lag wieder in den bewährten Händen von Stabsfeldwebel Christian Merwald.


Aus organisatorischen Gründen musste in diesem Jahr die Haussammlung verhältnismäßig früh, nämlich bereits am 23. September, durchgeführt werden. An Allerheiligen fand wie immer die ergänzende Friedhofssammlung statt. Abschließend wurde auch noch intern in den Kompanien des Bataillons gesammelt. Auch in diesem Jahr gab es mit genau 11 451 Euro wieder ein hervorragendes Ergebnis, wenngleich es etwas unter dem Vorjahresergebnis liegt.

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Der Schwerpunkt der Arbeiten des Volksbundes liegt weiterhin im Osten Europas. Dort wurde vor allem die Suche nach Gefallenen und Vermissten intensiviert. Am 3. August wurde der deutsche Soldatenfriedhof in Duchowschtschina in Russland eingeweiht. Hier werden bis zu 70 000 deutsche Soldaten, die im Raum Smolensk – Kaluga – Brjansk gefallen sind, eine würdige Ruhestätte finden. 759 000 Kriegstote wurden in den letzten 20 Jahren in Osteuropa aus gefährdeten Grablagen geborgen, viele von ihnen identifiziert, alle jedoch würdig bestattet, die Angehörigen, wo immer dies möglich war, benachrichtigt.

Für diese Arbeit braucht der Volksbund daher dringend Geld. Er kann seine Aufgaben nur mithilfe von Spenden aus der Bevölkerung leisten. Der stellvertretende Landrat und 1. Vorsitzende des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Landkreis Berchtesgadener Land, Rudolf Schaupp, dankte daher allen Spendern und sprach auch den fleißigen Sammlern Dank und Anerkennung aus. K.G.