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150 000 Euro für Schulturnhallen

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150 000 Euro investiert die Gemeinde aktuell in die beiden Turnhallen auf dem Schul-Campus. (Foto: Pfeiffer)

Bischofswiesen – Die beiden Bischofswieser Turnhallen sind aktuell gesperrt – aufgrund von Nachbesserungsarbeiten, die wegen eines Ballwurfschadens an der Beleuchtungsanlage unumgänglich sind. Den Gerüchten aus dem Internet, eine der Hallen sei nicht mehr tragfähig, widerspricht der Geschäftsleiter der Gemeinde, Rupert Walch, entschieden.


Seit rund zwei Wochen sind die beiden Bischofswieser Turnhallen, direkt am Schul-Campus gelegen, gesperrt. Bis spätestens Anfang Januar, weiß Rupert Walch. »Nach den Weihnachtsferien ist alles fertig, da können wir wieder aufsperren«, sagt er. Grund für die Schließung war ein Schaden an der Beleuchtungsanlage durch einen Ballwurf. »Diese muss ausgetauscht werden«, so Walch. Bei den ersten Vorarbeiten wurde der Unterbau der Hallen untersucht und beschlossen, dass die Akustikdecken beider Hallen ausgetauscht gehörten. Zumal diese über 40 Jahre alt sind. »Und es kann nicht sein, dass wir eine neue Beleuchtungsanlage auf einer alten Akustikdecke installieren«, sagt Walch. Jede Halle hat rund 360 Quadratmeter Deckenfläche, die komplett erneuert werden müssen.

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Gerüchte im Internet, den Hallen mangele es an der Tragfähigkeit, widerspricht Rupert Walch entschieden. »Das ist Schmarrn. Die Hallen sind erst von einer Abordnung der Universität Köln untersucht worden.« Alles sicher also in Bischofswiesen.

Dennoch ist die seit wenigen Tagen laufende Maßnahme größer als zunächst angenommen. Denn beide Hallen werden gleichermaßen von Schülern und Vereinen genutzt – eine davon auch für große Feste, etwa den Sportlerball. »Wir haben uns dazu entschlossen, gleichzeitig den Brandschutz nachzubessern«, so Walch. Alle Maßnahmen zusammengenommen sollen im sechsstelligen Bereich liegen, »rund 150 000 Euro«, so der Geschäftsleiter auf Nachfrage. Spätestens Anfang Januar werden die Arbeiten abgeschlossen sein. »Wenn alles gut geht, können wir eines der beiden Objekte schon wieder Anfang Dezember öffnen.« Kilian Pfeiffer