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20 000 Euro für den Talkessel

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Stiftungsvorstand Josef Hartl (r.) übergab den symbolischen Spendenscheck an Bürgermeister Franz Rasp, der die Gemeinden Berchtesgaden, Bischofswiesen, Schönau am Königssee, Ramsau und Marktschellenberg im Spendenbeirat vertritt. Foto: privat

Berchtesgadener Land (vrb) – Der Vorstand der Bürgerstiftung Berchtesgadener Land hat kürzlich erneut mit dem Spendenbeirat der Stiftung aktuelle Hochwasserhilfe-Anträge besprochen. Hochwasser-Betroffenen im Berchtesgadener Land flossen aus Mitteln der Stiftung bislang bereits 115 800 Euro zu, 20 000 Euro davon in den südlichen Landkreis.


Den Beirat, bestehend aus den Bürgermeistern der betroffenen Kommunen und einem Vertreter der Bayernwelle Südost, hatte der Stiftungsvorstand gegründet, um bei der Verteilung der Spenden der großen Verantwortung den Spendern gegenüber gerecht zu werden.

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Bereits in der ersten Sitzung hatten sich die Bürgermeister Josef Flatscher (Freilassing), Franz Rasp (Berchtesgaden), Johann Feil (Laufen) sowie Sebastian Renoth (3. Bürgermeister Bad Reichenhall) gegen eine Verteilung nach dem Gießkannenprinzip und für eine gezielte Unterstützung dort, wo die Not am größten ist, ausgesprochen.

Nach eingehender Beratung mit dem Spendenbeirat wurden vom Stiftungsvorstand bereits 44 Hochwasserhilfe-Anträge an die Bürgerstiftung positiv beschieden.

Insgesamt zahlte die Bürgerstiftung Berchtesgadener Land damit bereits 115 800 Euro an die vom Hochwasser Betroffenen aus. Den Schwerpunkt bildete dabei naturgemäß die Stadt Freilassing. In den südlichen Landkreis flossen 20 000 Euro.