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25 Jahre Bergkurgarten Ramsau

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Ein Notenschlüssel aus Lichtern. Fotos: Anzeiger/B.Stanggassinger
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Die Musikkapellen Ramsau und Unterjettenberg sorgten für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung.
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Trotz ein paar Regentropfen am Freitagabend gingen die Besucher noch lange nicht nach Hause.

Ramsau – Zu einem romantischen Abend im beleuchteten Ramsauer Bergkurgarten luden am Samstag der Tourismusverein Ramsau, die Hochschwarzeck Bergbahn GmbH, das Wirtshaus »Waldquelle« und die Musikkapelle Ramsau ein. Grußworte gab es von Bürgermeister Herbert Gschoßmann, durch das Programm führte Tourist-Info-Leiter Fritz Rasp.


Es war ein schwülwarmer Sommerabend, gespickt mit ein paar Regentropfen, welche die zahlreichen Zuschauern jedoch nicht nach Hause gehen ließen. Den musikalischen Auftakt machte die Musikkapelle Ramsau zur einen Seite des Solegradierwerks, im Wechsel mit der Musikkapelle Unterjettenberg auf der gegenüberliegenden Seite des Solegradierwerks sorgten anschließend die beiden Kapellen für die klangliche Umrahmung der Veranstaltung.

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Das Stück »Die Zimmermannspolka«, gespielt von der Musikkapelle Ramsau, nahm Fritz Rasp als Überleitung zur Chronik 25 Jahre Bergkurgarten. Es wurden erst kürzlich Zimmermannsarbeiten von Ramsauer Handwerkern getätigt. So hat man kräftig investiert und für 20 000 Euro das Dach des Solegradierwerks mit Lärchenschindeln neu gedeckt. Der Bergkurgarten ist ein Erholungsareal, hat einen Rundwanderweg, einen Kinderspielplatz, einen Fußreflexzonen-Parcours, einen Alpenblumen- und Heilpflanzengarten sowie eine Kneippanlage mit frischem Quellwasser. »Wir hier in der Ramsau sind ein in der Bewerbung stehendes Bergsteigerdorf, wollen wir hoffen, dass wir diesen Titel im nächsten Jahr führen dürfen«, so Fritz Rasp. »Es werden jährlich 12 000 Euro zur Erhaltung des Bergkurgartens investiert. Ramsau ist von herrlicher Bergwelt umgeben und nach einer Bergtour soll man sich hier wieder erholen.«

Christian Riel, Geschäftsführer der Hochschwarzeck Bergbahn GmbH, übernahm mit seinen Beschäftigten ehrenamtlich den Aufbau der Lichter. Bei Einbruch der Dunkelheit wurden 1 000 Lichter – Lampions, Teelichter und Fackeln – im gesamten Erholungsareal angezündet. In einer Wiese wurden Lichter in Form eines Notenschlüssels beleuchtet. Während die einen kulinarische Köstlichkeiten wie Schüsselkäse von den Ramsauer Almen, Käse von der Kallbrunnalm, Gebackenes aus einem Backofen und ein frisch gezapftes Bier genossen und den Klängen der Musikkapellen zuhörten, gingen die anderen den romantisch erleuchteten Rundwanderweg. Die hohe Luftfeuchtigkeit machte jedoch den Papierlampions zu schaffen, so war die große Lichterpracht von nicht allzu langer Dauer. Bernhard Stanggassinger